Trend-Sportart Wandern

Spätestens seit der Komiker Hape Kerkeling auf seiner Pilgerreise über den Jakobsweg „dann mal weg war“, ist Wandern wieder stärker in das Bewusstsein der Deutschen gerückt. Gerade dieses „Wegsein“ aus dem stressigen Alltag und der Routine ist es, dass etwa die Hälfte der Bevölkerung regelmäßig zu Wanderschuhen und -rucksack greifen lässt, um in der Natur abzuschalten (2019: 39,3 Mio.; Quelle: statista.com). Damit genießt Wandern sogar größere Beliebtheit als Radfahren oder Laufen.

Gesundheit

Wandern wirkt sich positiv auf Körper und Seele aus. Doch dabei steht der oft so präsente Selbstoptimierungsgedanke beim Wandern nicht im Vordergrund. Entschleunigen, sich in der frischen Luft entspannen, den Kopf frei bekommen, ist die Devise. Durch die Bewegung produziert der Körper zudem Serotonin und Endorphine, die wiederum Glücksgefühle erzeugen.

Flexibilität

Ganz nach persönlicher Vorliebe kann allein oder gemeinsam mit anderen gewandert werden. Und ein weiterer Grund für die Beliebtheit des Wanderns: Man muss nicht in die Ferne schweifen, sich auf den Weg nach Santiago de Compostela machen oder 8.000er erklimmen, meist finden sich auch in den Naherholungsgebieten attraktive Wanderregionen, in denen man seine persönliche kleine Auszeit im Grünen finden kann.