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Costa Rica - Naturparadies Süd (16 Tage)
Reiseübersicht
Teilnehmerzahl: mind. 5 Personen - max. 12 Personen
Aktivitäten während der Reise: Rundreise
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Reisebeschreibung
Diese Reise ist die optimale Ergänzung zu unseren anderen Costa Rica Programmen: Sie entdecken mit uns einige noch relativ unberührte Naturparadiese im Süden Costa Ricas, wo sich vor allem auch einmalige Möglichkeiten für Tierbeobachtungen bieten. Wir reisen von San José auf einer eindrucksvollen Panoramastraße vorbei an Puriscal Richtung Pazifikküste, zum weltbekannten Nationalpark Manuel Antonio und an die »Wal-Bucht« Bahía Ballena. Schließlich gelangen wir von Sierpe aus per Boot durch ein Mangroven-Delta zur Drake Bay beim Nationalpark Corcovado auf der Halbinsel Osa. Ein weiteres Highlight ist der Besuch der Isla del Caño, die komplett zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Am Ende der Reise besteht die Möglichkeit, einige Tage länger am Südpazifik zu bleiben. Sie können diese Tour auch im Anschluss an die Naturparadies OST+WEST buchen - erleben Sie ganz Costa Rica in 3 Wochen!

++ Reiseablauf ++

1. Tag: Anreise

Flug nach San José und Transfer zu unserem idyllisch im Grünen gelegenen Stammhotel in Ciudad Colón. (Bei der 3-wöchigen Version kehren die Teilnehmer heute von der Naturparadies OST+WEST zurück).

2. Tag: Vulkan Irazú- Wasserfall La Paz - San José

Nach dem tropischen Frühstück führt uns unsere erste Tour über San José zum höchsten aktiven Vulkan des Landes, dem Irazú (3.400m ü. M.). Wir wandern durch die Mondlandschaft am Rande der beiden Krater und steigen danach durch die Nebelwaldvegetation hinab nach Cartago, der ehemaligen Hauptstadt. Hier besuchen wir die Wallfahrtskirche Los Angeles.

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Für Tanzbegeisterte bietet sich abends die Möglichkeit des Besuchs eines typischen Tanzsalons.

3. Tag: Manuel Antonio - Quebrada Arroyo

Kurz nach unserem Aufbruch am frühen Morgen halten wir in dem Indianerreservat Quitirrisí und lassen uns das hiesige Kunsthandwerk vorführen, bevor es nach Santiago de Puriscal zur Besichtigung einer Zigarrenfabrik geht. Über eine landschaftlich wunderschöne Strecke fahren wir dann hinunter zum Pazifik. Am Tarcoles-Fluss lassen sich bestens Krokodile beobachten. Beim bekannten Badeort Manuel Antonio legen wir eine längere Pause ein. Abends erreichen wir das Reservat Los Campesinos in Quebrada Arroyo, welches von einer Gruppe ehemaliger Vanille-Bauern geführt wird.

4. Tag: Reservat Los Campesinos

Nach dem Frühstück unternehmen wir eine naturkundliche Führung unterbrochen durch eine kurze Gondelfahrt bis zu einem Aussichtspunkt, von dem wir einen weiten Blick über das Savegretal haben. Über eine lange Hängebrücke erreichen wir einen grandiosen Wasserfall, der zu einem Bad einlädt. Nach dem Mittagessen besuchen wir die örtliche Schule wer möchte, kann auch eine Reittour unternehmen.

5. Tag: Kooperative CoopeSilencio - Bahía Ballena

Unser Tag beginnt mit einer Wanderung zum Rio Savegre, den wir mit einer Seilbahn überqueren. Von hier fahren Sie per Bus durch Holzplantagen nach Silencio, einer Landwirtschaftskooperative. Wenn möglich, machen wir hier eine Führung durch die Ölpalmenplantagen. Danach Weiterfahrt über Dominical zum Nationalpark Bahía Ballena. Von August-Oktober und Dezember-April können hier Wale beobachtet werden (optional). Abendessen mit einem phantastischen Blick auf den Pazifik.

6. Tag: Palmar - Sierpe - Bahía Drake

Bei Palmar besichtigen wir die geheimnisvollen präkolumbianischen Steinkugeln. Weiter geht es zum Terraba-Sierpe-Delta. Eine Bootsfahrt bringt uns von Sierpe durch unendliche Mangrovenwälder, wo sich Krokodile, Affen, Leguane und Wasservögel beobachten lassen, und über das offene Meer zur Bahía Drake. Nach dem Mittagessen in unserer Lodge wandern wir zum Wasserfall Agujitas.

7. Tag: Nationalpark Corcovado

Frühmorgens unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Pazifik zum fantastischen Nationalpark Corcovado, dem wichtigsten tropischen Regenwaldgebiet an der mittelamerikanischen Pazifikküste mit einer überwältigenden Artenvielfalt. Wir machen eine biologisch-ornithologische Führung und können so die besondere Flora und Fauna kennen lernen. Auf dem Rückweg lockt der Traumstrand von San Josesito zum Baden und Schnorcheln.

8. Tag: Isla del Caño

Heute besuchen wir die Isla del Caño, wunderschön im Pazifik gelegen, ideal zum Schnorcheln und Tauchen, und mit Glück kann man auf dem Weg dorthin Delphine oder Wale beobachten. (bei der 1- oder 3-wöchigen Version fliegen die Teilnehmer heute zurück nach San José in unser Stammhotel / Abreise am nächsten Morgen)

9. Tag: Golfo Dulce

Durch dichten Urwald geht es heute an das Binnenmeer Golfo Dulce zu einer Lodge bei Rincón. Nachmittag zur freien Verfügung, z. B. zum Besuch der Finca Köbö, um alles über organische Kakaoherstellung zu erfahren. Alternativ ist eine Kanufahrt durch die Mangroven des Golfo Dulce möglich, welcher den Walen zur Aufzucht ihrer Jungen dient. Übernachtung in der einfachen, aber wunderschönen Lodge.

10. Tag: Ngöbe-Kultur (Indios Guaymi)

Wir wandern heute entlang eines Flusses in das Reservat der Ngöbe, wie sich die Indigenen selbst nennen. Wir nehmen einen Tag lang an ihrem Alltagsleben teil, probieren ihre Speisen und erfahren viel über die Subsistenzwirtschaft, ihre Medizinalpflanzenkenntnisse sowie kulturelle und religiöse Praktiken.

11. Tag: Rey Curré Macizo de la Muerte San Gerardo de Dota

Heute geht es per Bus durch das Terraba-Tal zum Dorf Rey Curré des gleichnamigen Indianerstammes, der berühmt für seine Diablito-Holzmasken ist, welche traditionell beim Volksfest am 2. Januar getragen werden. Am Nachmittag fahren wir weiter über San Isidro del General und durch die Páramovegetation des 3.491 m hohen Gebirgspasses Macizo de la Muerte in das Bergdorf San Gerardo de Dota (auf 2.400 m Höhe), bekannt für seine Nebelwälder, in denen der sagenumwobene Quetzal-Vogel beheimatet ist.

12. Tag: Nebelwaldwanderung San Gerardo - nach Providencia

Nachdem wir frühmorgens mit etwas Glück Quetzale beobachtet haben, machen wir uns nach dem Frühstück auf zu einer Wanderung durch wunderschöne Nebelwaldlandschaften, unterbrochen von Kuhweiden. Nach 4-5 Stunden erreichen wir Providencia und besuchen dort die Finca Armonía Ambiental von Doña Nuri, die hier ökologische Landwirtschaft betreibt und Müll recycelt. Nachmittags frei und Übernachtung in Las Cascadas.

13. Tag: Santa Maria de Dota - erstklassiger Hochlandkaffee

Weiterfahrt nach Santa Maria de Dota, mitten in der besten Kaffeegegend Costa Ricas gelegen. Hier besuchen wir die Verarbeitungsanlage der hiesigen Kaffeekooperative. In San Ignacio lernen wir eine Vereinigung von Bio-Kaffee-Bauern kennen und diskutieren über deren Schwierigkeiten, sich auf dem internationalen Markt zu behaupten. Nach dem Mittagessen fahren wir über Palmichal zurück in unser Stammhotel in Ciudad Colón.

14. Tag: Goldmuseum San José

Besuch des präkolumbianischen Goldmuseums in San José, eine der größten Goldsammlungen Amerikas mit über 2.000 Exponaten. Der Nachmittag ist frei für einen Stadtbummel oder Besuch der anderen eindrucksvollen Museen.

15. Tag: Abreise

Nach dem Frühstück Abreise.

16. Tag: Ankunft in Europa

Ankunft am Ausgangsflughafen.

Leistungen
Linienflug mit Iberia via Madrid oder Martinair via Amsterdam/Miami

14 Übernachtungen in kleinen Hotels und Lodges mit täglichem Frühstück

Halbpension 3. und 11.-14. Tag, Vollpension am 4. und 6.-8. Tag

Deutschsprechende, qualifizierte Reiseleitung

Alle Transfers im klimatisierten Kleinbus bzw. im Boot

Eintrittsgelder für Besuchs-/Besichtigungsprogramm

Reiseführer National Geographic Costa Rica & weitere Reiseinformationen

Reisepreissicherungsschein

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Reisedatum
Reisepreis
EZ-Zuschlag

26.11.2010 - 11.12.2010
2490 €
 
200 €
buchen
25.12.2010 - 09.01.2011
2699 €
 
200 €
buchen
Hinweise
Diese Tour ist auch als Ergänzung zur Naturparadies OST+WEST 1-wöchig buchbar (Tag 2-8)

Programmänderungen vorbehalten

Vorgeschriebene Impfungen: Keine / Hepatitis A, Tetanus und Diphterie empfohlen, Malariaprophylaxe ist nicht notwendig, Standby sinnvoll

Ideale Reisezeit: ganzjährig

Visum/Pass: keine Visumpflicht, 6 Monate gültiger Reisepass

Anforderungen
Anforderungen an Reiseteilnehmer/innen
Guter Gesundheitszustand, normale Grundfitness
Zusatzausgaben
Die als »Möglichkeit« gekennzeichneten Aktivitäten sowie die Ausreisesteuer von derzeit ca. 26 USD.
Übersichtskarte
Aktuelle Ansicht:
Übersichtskarte
Informationen zum Reiseziel
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Costa_Rica aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Staat
NAME República de Costa Rica
Republik Costa Rica
BILD-FLAGGE Flag of Costa Rica.svg
BILD-FLAGGE-RAHMEN ja
ARTIKEL-FLAGGE Flagge Costa Ricas
BILD-WAPPENCoat_of_arms_of_Costa_Rica.svg
BILD-WAPPEN-BREITE 120px
ARTIKEL-WAPPEN Wappen Costa Ricas
WAHLSPRUCH „¡Vivan siempre el trabajo y la paz!“
(Span. für „Es leben für immer die Arbeit und der Friede!“)
AMTSSPRACHE Spanisch
HAUPTSTADT San José
STAATSFORM Präsidialrepublik
STAATSOBERHAUPT Präsidentin Laura Chinchilla
REGIERUNGSCHEF
FLÄCHE 51.100
EINWOHNER ca. 4.253.877
BEV-DICHTE 82,1
BIP 26.238 Mio. US$ (83.)
BIP-ERWEITERT nominal (2007) International Monetary Fund, World Economic Outlook Database, April 2008
BIP/EINWOHNER 5.905 US$ (70.)
HDI 0.854 (54.)
WÄHRUNG 1 Colón 100 Centimos
1 €
{{Wechselkurs|EUR|CRC|NKS=2}} CRC
100 CRC
{{Wechselkurs|CRC|EUR|Faktor=100|NKS=2}} €
(Stand: {{Wechselkurs|EUR|CRC|Datum=1}})
US-Dollar teilweise verbreitet
UNABHÄNGIGKEIT
NATIONALHYMNE Noble patria, tu hermosa bandera
ZEITZONE UTC-6
KFZ-KENNZEICHEN CR
INTERNET-TLD .cr
TELEFON-VORWAHL +506
BILD-LAGE LocationCostaRica.svg
BILD1 costa rica map.png
Costa Rica (spanisch für Reiche Küste, früher auch Kostarika) ist ein Staat in Zentralamerika. Er grenzt im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama. Begrenzt wird Costa Rica im Osten durch die Karibik und im Westen durch den Pazifik.
Topographisch lässt sich Costa Rica in fünf Großräume gliedern: in die vulkanischen Bergketten der Cordilleras, das Valle Central mit der Hauptstadt San José, die Schwemmlandebenen der Karibikküste, die zentrale Pazifikküste und die trockene Halbinsel Nicoya im Nordwesten. In den Cordilleras gibt es eine Vielzahl noch aktiver und auch erloschener Vulkane, darunter der Turrialba. Die drei am meisten besuchten sind der Volcán Poás (2704 Meter), der Arenal (1633 Meter) und der Irazú (3432 Meter). Der Chirripó Grande (3820 Meter) ist der höchste Berg des Landes.

Datei:Arenal.jpg|Vulkan Arenal Datei:Irazú crater.jpg|Vulkan Irazú Datei:VolcanPoas.jpg|Vulkan Poás
Das Klima Costa Ricas ist durch zwei Jahreszeiten gekennzeichnet: Regen- und Trockenzeit. Die Regenzeit erstreckt sich von Mai bis November, die Trockenzeit von Dezember bis April. Aufgrund der Lage zwischen 8° und 11° nördlicher Breite befindet sich Costa Rica in den Tropen, allerdings differieren die Niederschläge erheblich. In San José fallen im Jahr 1867 mm, in Puerto Limón an der Karibikküste mit 3518 mm fast doppelt so viel.

Datei:Klima puertolimon.png|Klimadiagramm
Puerto Limón Datei:Klimadiagramm-metrisch-deutsch-San José-Costa Rica.png|Klimadiagramm
San José Datei:Klima puntarenas.png|Klimadiagramm
Puntarenas
miniatur Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus 94 % Mestizen („Mischlinge“) und Weiße, 3 % Schwarze, 1 % Indios, 1 % Chinesen und 1 % Sonstige.

Unter den Costaricanern mit afrikanischer Abstammung sind viele Nachkommen eingewanderter Arbeiter von den westindischen Inseln, die daher zumeist ein englisches Kreol sprechen. Costa Rica hat den geringsten Anteil indigener Bevölkerung unter den mittelamerikanischen Staaten, der Großteil der Bevölkerung besteht aus Nachkommen spanischer Einwanderer. Der größte Teil der costaricanischen Indios lebt heute zurückgezogen und in Restgruppen in der Cordillera de Talamanca. Diese sind aber dennoch einem starken Assimilationsdruck ausgesetzt.

Etwa 60 % der Costaricaner leben in Städten. Zwei Drittel der etwa vier Millionen Einwohner des Landes leben im klimatisch begünstigten Hochland, Siedlungsschwerpunkt ist das Valle Central, in dem die bedeutenden Städte San José, Heredia, Cartago und Alajuela liegen. Wichtige Küstenstädte sind Puerto Limón ( Karibikküste) und Puntarenas ( Pazifikküste). Liberia ist das wirtschaftliche Zentrum der Nordwestregion Guanacaste und verfügt neben San José als einzige weitere Stadt Costa Ricas über einen internationalen Flughafen.

Religion

Die Bevölkerung ist überwiegend christlich (76,7 % römisch-katholisch, 13,7 % Protestanten). Es bestehen auch Gruppen wie die Zeugen Jehovas mit etwa 1,3 %. Die römisch-katholische Konfession ist Staatsreligion des Landes.

Sprache

Die offizielle Landessprache ist Spanisch, mit einigen costaricanischen Eigenarten. An der Atlantikküste ist auch Englisch und eine englisch-basierte Kreolsprache weit verbreitet, die dem Jamaika Patois ähnlich ist.

Das in Costa Rica gesprochene Spanisch weist einige Unterschiede zum Standard-Spanisch auf.
Keine Unterscheidung zwischen „vos“, „tú“ und „usted“. So spricht der Moderator der costaricanischen Variante von „Wer wird Millionär?“ Ignacio Santos in der Sendung vom 8. September 2009 Kandidaten im Kinderalter mal mit „usted“ mal mit „tú“/„vos“ an. Die Form „tú“ gehört nach Aussagen der Mehrzahl der Costa Ricaner nicht zu den landestypischen Formen. Unbewusst wird sie jedoch verwendet. Die häufigste Anrede ist „usted“, „vos“ wird wiederum hauptsächlich in der Region Cartago benutzt. Besonders unter Männern spricht man sich häufig mit dem umgangssprachlichen Ausdruck „mae“ an, was man mit dem deutschen „Alter“ oder „mann“ übersetzen kann. Oft wird „mae“ auch zusammenhangslos als Lückenfüller (wie „ähm“) verwendet. Dies stellt eine der größten Besonderheiten des costaricanischen Spanisch dar.
„rr“ ( wie in „rollo“ oder „carretera“) wird fast immer wie ein gerolltes englischsprachiges „r“ ausgesprochen. Dieser Laut kommt auch beim normalen „r“, besonders wenn ein „n“ oder „l“ folgt, oder zuvor ein „t“ steht zur Anwendung („carne“, „otro“, „cuatro“, „pasarlo“)
Für die Bezeichnung eines Zeitpunkts wird in Costa Rica die Konjunktion „hasta“ verwendet. Üblicherweise wird dieses Wort jedoch zur Beschreibung eines Zeitraumes verwendet. Beispiel: „Vuelvo de Nicoya hasta el martes“ anstatt „Vuelvo de Nicoya el martes“.
Zusätzlich gibt es viele eigene Wortkreationen.http://carretica.com/diccionario/index.asp

Gesundheit

In Costa Rica gibt es etwa 6.800 Ärzte, das sind pro 1000 Einwohner etwa 1,69 (Stand 2005). Für Gesundheitsaufgaben gibt das Land zur Zeit etwa $689.654.600 aus. Die tägliche Nahrungsaufnahme pro Kopf beträgt etwa 2610 kcal. Die durchschnittliche Lebenserwartung lag 2004 bei 78,3 Jahren.UNDP: Human Development Report 2006, S.283.

Bildung

Die erste Universität wurde 1843 gegründet, wegen ihrer engen Bindung zur katholischen Kirche aber 1888 wieder geschlossen. Die heute größte und renommierteste Hochschule ist die Universität von Costa Rica. Das Land hat ein hohes Bildungsniveau, die Analphabetenquote ist mit 4,2 Prozent nach Kuba (mit 3 %) die niedrigste Mittelamerikas Statistiken des PRIE über Costa Rica und eine der niedrigsten in Lateinamerika und den Entwicklungsländern. Es gilt eine sechsjährige Schulpflicht Ley Fundamental de Educación, Artikel 8; Convenio Centroamericano sobre Unificación Básica de la Educación, Artikel 18. Bereits 1940 wurde die erste Behindertenschule von Fernando Centeno Güell eröffnet.

Typisches Essen und Getränke

Zu den Hauptbestandteilen der sehr vielfältigen, costaricanischen Küche zählen Reis, Bohnen und häufig auch Kochbananen. Diese Grundzutaten werden zu den verschiedensten Gerichten verarbeitet. An den Karibik-Küstenregionen locken schmackhafte exotische Speisen, die unter anderem durch die Zubereitung mit Kokosmilch ihre Raffinesse erhalten. Vor allem in San José haben sich in den letzten Jahren aber auch viele Fast Food Ketten wie McDonalds, Pizza Hut, Burger King und Taco Bell etabliert.

Das typische Frühstück und zugleich das Nationalgericht Costa Ricas ist Gallo Pinto: ein Gericht aus gebratenem Reis mit schwarzen Bohnen und Zwiebeln. Dazu werden häufig Spiegel- oder Rühreier sowie Tortillas und Sauerrahm serviert. Zu Mittag werden in der Regel sogenannte Casados gegessen, bei denen ebenfalls Reis und Bohnen die Basis bilden. Dazu werden Kochbananen und Fleisch oder Fisch sowie ein wenig Salat und gedünstetes Gemüse gereicht. In den zahlreichen kleinen Sodas (ähnlich wie ein Imbiss) erhält man die Mittagsgerichte zum günstigen Preis.

Auch Tamales gelten als typisch für Costa Rica. Diese gefüllten, in Bananenblätter gewickelten und anschließend gedünsteten Maistaschen bereiten Costaricaner oftmals zu Festen, aber auch zwischendurch gerne zu. Zum Nachtisch werden häufig frische Früchte oder auch Süßspeisen wie Kuchen, Torten oder Schokolade serviert.

Die beliebtesten Getränke stellen neben Wasser, Limonaden und Kaffee Erfrischungsgetränke wie Batidos (mit Wasser, Milch oder Joghurt zubereitete Getränke aus frischen Früchten) und pipa (direkt aus der Kokosnuss getrunkenes Kokoswasser) dar. Bei alkoholischen Getränken dominiert der Bier- und Schnapskonsum, Wein wird in der Regel nicht so häufig getrunken.
{{Hauptartikel|Geschichte Costa Ricas}}

Erste Besiedelung

Die ältesten archäologischen Funde, die eine menschliche Besiedlung Costa Ricas dokumentieren, werden der Zeit zwischen 12.000 und 8.000 vor Christus zugerechnet.Iván Molina Jiménez, Steven Paul Palmer: The History of Costa Rica. UCR, San José 2006, S. 3. ISBN 9968-46-023-0 Bis zur Ankunft der Spanier im 16. Jahrhundert n. Chr. lebten vermutlich 400.000 Menschen im heutigen Staatsgebiet.Robert M. Carmack: Perspectivas sobre la historia antigua de Centroamérica. in: Robert M. Carmack (Hrsg.): Historia General de Centroamérica. Bd 1. Historia Antiqua. Sociedad Estatal Quinto Centenario, Madrid 1993, S.300. ISBN 84-86956-29-3

Spanische Eroberung

1502 landete Christoph Kolumbus als erster Europäer an der Atlantikküste des heutigen Costa Rica. Die ersten Erkundungen der Küstenregion und des Inlands fanden aber erst 1510 unter Diego de Nicuesa statt.Iván Molina Jiménez, Steven Paul Palmer: The History of Costa Rica. UCR, San José 2006, S.23. ISBN 9968-46-023-0 Zwischen 1519 und 1523 wurde dann der Großteil des heutigen Costa Ricas im Namen der spanischen Krone erobert.Iván Molina Jiménez, Steven Paul Palmer: The History of Costa Rica. UCR, San José 2006, S.20. ISBN 9968-46-023-0 Die von Kolumbus vorgenommene Bezeichnung Costa Rica y Castillo de Oro (dt.: Reiche Küste und Goldene Burg) sollte sich als Wunschvorstellung herausstellen: Das Land ist arm an mineralischen Rohstoffen und Edelmetallen. Erst ab 1560 wurde Costa Rica systematisch kolonisiert, spanische Konquistadoren gründeten unter anderem 1563 Cartago, das bis 1823 Hauptstadt Costa Ricas war. Im 17. Jahrhundert festigten die Spanier ihre Herrschaft über Costa Rica, das jedoch wegen seiner Rohstoffarmut und unbedeutenden strategischen Lage eine nachrangige und unterentwickelte Kolonie blieb.

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Unabhängigkeit

Am 15. September 1821 erhielt Costa Rica die Unabhängigkeit von der ehemaligen Kolonialmacht Spanien. Die Geschichte Costa Ricas ist, für mittelamerikanische Verhältnisse, eine Geschichte des Erfolgs. Seit dem späten 19. Jahrhundert gab es dort nur zwei kurze Perioden der Gewalt, die die Demokratisierung des Landes beeinträchtigten.

Von 1936 bis 1940 amtierte in Costa Rica der autoritäre Präsident León Cortés, dem Sympathien für den Nationalsozialismus nachgesagt wurden. Umstritten ist dabei insbesondere die Rolle des deutschen Einwanderers, Max Effinger, der unter Cortés das Amt des Direktors für öffentliche Arbeiten ausübte.

Unter seinem Nachfolger, Rafael Calderón Guardia, vollzog das Land einen außenpolitischen Kurswechsel und orientierte sich nun stärker an den USA. Im Dezember 1941 trat Costa Rica, nach dem Angriff auf Pearl Harbour, als erstes zentralamerikanisches Land in den Zweiten Weltkrieg ein. Deutsche, italienische und japanische Staatsbürger wurden nun überwacht und ihr Vermögen unter staatliche Kontrolle gestellt.
Costa Rica ist eine Präsidialrepublik. Der Präsident wird alle vier Jahre vom Volk direkt gewählt und kann nach einer Legislaturperiode zunächst nicht wiedergewählt werden. Bis zu den Wahlen im Februar 2010 hatte Óscar Arias Sánchez dieses Amt inne, der bereits zwischen 1986 und 1990 Präsident Costa Ricas war. Bei den Wahlen am 7. Februar 2010 wurde zum ersten Mal in der Geschichte Costa Ricas eine Frau als Staatsoberhaupt gewählt. http://www.kas.de/wf/de/33.19187/ Kerstin von Bremen: Kontinuität in Costa Rica für die kommende Legislaturperiode. Costa Rica hat seine neue Präsidentin gewählt, KAS-Auslandsinformationen, 4/2010. Laura Chinchilla Miranda von der sozialdemokratisch-liberalen Regierungspartei Partido Liberación Nacional (PLN) wurde mit 46,78 Prozent der Stimmen eindeutig an die Spitze des Landes gewählt. http://www.tse.go.cr/elecciones2010/presidente.htmHomepage des Wahlgerichtshofes TSE Die nächsten Präsidentschaftswahlen finden 2014 statt. Das Einkammer-Parlament besteht aus 57 Abgeordneten und wird alle vier Jahre nach Verhältniswahl gewählt.

Das deutsche Auswärtige Amt beschreibt den Staat innenpolitisch in der Zusammenfassung mit sehr positiver Wertung: {{">Costa Rica ist - was politische Stabilität und sozialen Frieden angeht - im zentralamerikanischen Kontext ein Musterland, das verfassungsmäßig und institutionell teilweise dem nordamerikanischen Muster (Präsidialsystem) folgt. Die Gewaltenteilung ist streng | Innenpolitik}} {{Siehe auch|Liste der Präsidenten von Costa Rica}}

Sicherheit

Präsident José Figueres Ferrer (1948–1949, 1953–1958, 1970–1974) ließ nach dem Beitritt zum TIAR-Pakt die Armee am 8. Mai 1949 per Verfassung abschaffen und investierte die hierdurch freigesetzten Gelder in den Aufbau des Bildungs- und Gesundheitswesens. Grenzschutzaufgaben hat die Polizei übernommen. Allerdings existiert eine Sicherheitsgarde mit einer Stärke von rund 8400 Mann. 1983 verkündete Präsident Luis Alberto Monge angesichts der Verschärfung der Bürgerkriege in Zentralamerika (v. a. in Nicaragua) die dauernde, aktive und unbewaffnete Neutralität des Landes. Präsident Óscar Arias Sánchez erhielt 1987 für sein Engagement für die friedliche Beilegung von Konflikten in Mittelamerika den Friedensnobelpreis. Costa Rica wird auch die „Schweiz Mittelamerikas“ genannt, nicht nur wegen der bergigen Landschaft, sondern auch wegen des relativen Wohlstands und der oben genannten Neutralität, die sich im Gegensatz zur Schweiz auch durch ein Fehlen der Armee ausdrückt.

Außenbeziehungen

Am 7. Oktober 2007 fand in Costa Rica eine Volksabstimmung (Referendum) über ein Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten von Amerika, Zentralamerika und der Dominikanischen Republik statt (Tratado de Libre Comercio con los Estados Unidos, Centroamérica y República Dominicana, kurz TLC), das mit einer knappen Mehrheit von 51,6 % der abgegebenen Stimmen akzeptiert wurde. Vor dem Referendum über das TLC fanden verschiedenste Diskussionen unter breiter Anteilnahme der Bevölkerung im Fernsehen und im Radio, aber auch in Kirchen, Schulen, Universitäten und auf öffentlichen Plätzen statt. Die Kampagne für das TLC wurde vor allem vom derzeitigen Präsidenten und Friedensnobelpreisträger Óscar Arias Sánchez und seiner Partei der Partido Liberación Nacional (PLN) getragen, aber auch von Intellektuellen, Politikern und Wirtschaftsvertretern unterstützt (so von dem Ex-Wirtschaftsminister Alfredo Volio). Die Kampagnen gegen das TLC wurden dagegen von der Oppositionspartei Partido Accion Ciudadana (PAC) und deren Vertretern Ottón Solís und José Miguel Corrales unterstützt. Es bildeten sich aber auch verschiedene private Initiativen gegen das TLC, die unter dem Slogan „¡Mi corazón dice no!“ (Mein Herz sagt nein!) zusammengefasst waren.

Es war weltweit das erste Mal, dass ein öffentliches Referendum über eine Freihandelszone veranstaltet wurde. Bemerkenswert ist auch, dass es trotz einer teilweise recht emotional geführten Debatte nach dem Referendum zu keinen nennenswerten Krawallen oder Zerstörungen kam.
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Costa Rica gliedert sich in sieben Provinzen (provincias):
Alajuela (nördlich der Hauptstadt)
Cartago
Guanacaste (Nordwesten)
Heredia
Limón
Puntarenas (Südwesten)
San José (Gebiet rund um die Hauptstadt)
miniatur Die Provinzen sind in Kantone (cantones) untergliedert, von denen jeder wiederum in eine unterschiedliche Anzahl Distrikte (distritos) aufgeteilt wird. Genauso wie die Provinzen sind alle Kantone und Distrikte innerhalb ihrer nächsthöheren Verwaltungseinheit durchnummeriert. Insgesamt gibt es 81 Kantone und 470 Distrikte. Offizielle Liste des Ministeriums für InfrastrukturCosta Rica ist außerdem in sechs Regionen (regiones) unterteilt: Central, Chorotega, Pacífico Central, Brunca (auch Pacífico Sur), Huetar Atlántica und Huetar Norte. Diese Regionen sind im Gegensatz zu den Provinzen keine Verwaltungseinheiten, sondern die Unterteilung wurde zum Zweck sozioökonomischer Untersuchungen vorgenommen. Jede Region umfasst mehrere Kantone verschiedener benachbarter Provinzen. Decree 16068-PLAN of 2/15/85 Die Namen Chorotega, Brunca und Huetar sind abgeleitet von den gleichnamigen indigenen Völkern.
miniatur miniatur Obwohl Costa Rica immer noch stark landwirtschaftlich geprägt ist, konnten auch andere Wirtschaftssektoren ausgebaut werden. Eine große Bedeutung hat inzwischen der Tourismus, der 2001 mit 1,1 Millionen ausländischen Besuchern 1,3 Mrd. US-$ Einnahmen brachte. Daneben wurde auch der High-Tech-Sektor ausgebaut; einer der bedeutenden Devisenbringer des Landes ist eine Chipfabrik der Firma Intel. Beat Glogger: Riese im Zwergenstaat - DIE ZEIT Nr. 24/2001 Der Anteil der Landwirtschaft am BIP betrug im Jahre 2005 7,9 % (1965 noch 23,5 %) während die Industrie 20,2 % und die Dienstleistungen 59,9 % beitrugen. Länderinformationen Costa Rica des deutschen Auswärtigen Amts Stand: 18. Januar 2007 Die meisten Industriebetriebe konzentrieren sich auf der Zentralen Hochebene um die Hauptstadt San José. Der Bananenanbau in ausgedehnten Plantagen befindet sich traditionell an der Karibikküste um den Hafen Puerto Limón und neuerdings auch an der Pazifikküste um die Hafenstadt Golfito.

Costa Rica ist der zweitgrößte Bananen-Exporteur der Welt. In der Produktion von Bananen liegt Costa Rica mit 2,7 Millionen Tonnen jedoch weltweit nur auf dem 7. Platz hinter Indien mit 15,1 Millionen Tonnen, Ecuador mit 7,56 Millionen Tonnen, Brasilien mit 5,5 Millionen Tonnen, China mit 5,2 Millionen Tonnen, Philippinen mit 4,5 Millionen Tonnen und Indonesien mit 3,6 Millionen Tonnen (die Angaben beziehen sich auf die Produktion im Jahr 2001). Weltweiter Bananenmarkt Zusammenfassung der UNCTAD (englisch)Ein weiteres Exportprodukt ist Kaffee, der hauptsächlich im Valle Central angebaut wird. Bis Ende der 1980er Jahre war Kaffee das wichtigste Exportprodukt. Weitere Agrarprodukte, die exportiert werden, sind Ananas, Papaya, Melonen, Macadamia-Nüsse und Zierpflanzen. Die wirtschaftliche Bedeutung von Rinderzucht und Zuckerrohr nimmt weiterhin ab.

Am 7. Oktober 2007 hat Costa Rica in einem Referendum dem Freihandelsvertrag Cafta mit den USA zugestimmt. Die Wahlkommission teilte mit, dass nach Auszählung von 90 % der Stimmen die Befürworter mit 51,7 % in Führung liegen. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 60 % von insgesamt 2,6 Mio. Wahlberechtigten. Der Costaricanische Präsident Oscar Arias geht nun als Sieger aus der Abstimmung hervor. Seine Hoffnungen waren, dass mit dem Freihandelsvertrag die staatlichen Monopole fallen und Investitionen angezogen werden könnten, wodurch Arbeitsstellen geschaffen werden. Dem Referendum waren heftige Kontroversen vorausgegangen. Die Gegner des Freihandels argumentierten, das Land sei nicht gewappnet und noch nicht reif für die Beseitigung der Handelsschranken. Sie behaupteten weiter, dass die USA Costa Rica mit Waren überschwemmen würde und dies würde zu Arbeitsplatzverlusten führen. Die Zustimmung zum Referendum sei auch als Verrat am eigenen Land zu werten, gehe doch die nationale Souveränität dadurch verloren. Ein Ja zum Freihandel mit den USA. in: Neue Zürcher Zeitung. Zürich 2007, 9.Okt.

Wirtschaftsstruktur nach Sektoren

uf
Landwirtschaft Industrie Dienstleistungen
Anteil am BIP
Stand: 2007
8,6 % 29,4 % 62,1 %
Anteil an Erwerbstätigkeit
Stand: 2006 (Schätzung) Länderinformationen Costa Rica im CIA World Factbook (englisch) abgefragt am: 26. Juli 2010
14 % 22 % 64 %
Costa Rica importierte im Jahr 2002 für 6,65 Mrd. US-$ Waren und exportierte gleichzeitig für 5,25 Mrd. US-$, hatte also eine negative Handelsbilanz. Wichtigste Importgüter waren Rohstoffe (55 %), Konsumgüter (19 %) und Investitionsgüter (17 %). 34 % aller Importe kamen aus den USA. Hauptabnehmerländer für die Costaricanischen Exporte waren die USA mit 33 %, Guatemala mit 7 %, Nicaragua mit 6 % und Deutschland mit 6 %.

Das durchschnittliche BIP/Kopf betrug im Jahre 2005 4.620 US-$ und 10.434 US-$/ KKP. World Economic Outlook Database, September 2006 des Internationalen Währungsfonds.

Staatshaushalt

Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 4,908 Mrd. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 3,795 Milliarden US-Dollar gegenüber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in Höhe von 3,8 % des BIP. The World Factbook
Die Staatsverschuldung betrug 2009 14,44 Mrd. US-Dollar oder 49,3 % des BIP.2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:
Gesundheit: 7,7 %Der Fischer Weltalmanach 2010: Zahlen Daten Fakten, Fischer, Frankfurt, 8. September 2009, ISBN 978-3-596-72910-4
Bildung: 0,4 % 4,9 % (2004)
Militär: (Costa Rica unterhält kein Militär im eigentlichen Sinne.)

Geschichte

Die erste Eisenbahnlinie führte in Kapspur (1067 mm) von San Jose zum Atlantik, von Alajuela nach San José und später weiter bis Cartago. Aus der andren Richtung führte die Eisenbahn von Limón bis nach Matina, doch dann ging das Geld aus. Erst Jahrzehnte später konnte das fehlende Zwischenstück gebaut werden, und die Strecke bis Limón konnte erst im Dezember 1890 eröffnet werden. Die erste formelle Eisenbahngesellschaft war die Costa Rica Railway Co. Ltd. Weitere Eisenbahnstrecken wurden von der United Fruit Co. im Bananen-Anbaugebiet am Atlantik gebaut, um die Früchte abzutransportieren. Später folgte die Northern Railway of Costa Rica, welche die Strecken der Costa Rica Railway übernahm. Die Strecke vom Pazifik nach San José, die Ferrocarril al Pacífico, wurde, nach Überwindung zahlreicher baulicher Schwierigkeiten, im Juli 1910 ebenfalls mit einer Spurweite von 1067 mm ( Kapspur) eröffnet. Jede dieser Linien hat in San José eine eigene Endstation, Estación al Atlántico und Estación al Pacífico. Die weiter unten erwähnte Stadtbahn verkehrt unter anderem zwischen diesen beiden Stationen als eine Art Strassenbahn. Im Jahre 1930 beschloss man die Elektrifizierung der Pazifikstrecke , die Elektrifizierung erfolgte durch die deutsche Firma AEG. Die Strecke ist sehr kurvenreich und hat eine Länge von 130 km. Als erste Bahn in einem Tropenland wählte man Einphasen-Wechselstrom von 15 kV, 20 Hertz und benötigte deshalb kein Unterwerk. Die Strecke ist sehr kurvenreich und hat eine Länge von 130 km. Als erste Bahn in einem Tropenland wählte man Einphasen-Wechselstrom von 15 kV, 20 Hertz und benötigte deshalb kein Unterwerk. Im Jahr 1977 wurden alle noch existierenden Eisenbahnstrecken unter der Staatsbahn FECOSA (Ferrocarriles de Costa Rica) zusammengefasst. 1980 wurden dann auch die insgesamt 106 km langen, am Atlantik gelegenen Strecken für den Bananentransport von Rio Frio nach Siquirres und Puerto Limón elektrifiziert. Die damals als FECOSA benannte Staatsbahn, welche diese Strecken übernommen hatte, betrieb die Strecken bis dahin mit Dieselloks. Da die Belastung mit über einer Million Tonnen pro Jahr aussergewöhnlich hoch war, beschloss man die Strecke grundlegend zu erneuern und zu elektrifizieren. 1985 wurde die FECOSA durch die neue Staatsbahn INCOFER (Instituto Costarricense de Ferrocarriles) ersetzt. Alle nichtelektrischen Eisenbahnlinien werden heute mit Dieseltraktion betrieben, anfangs wurde auf allen Strecken mit Dampfloks gefahren. Durch starke Erdrutsche wurde die Strecke zwischen Cartago und Turrialba im Jahre 1988 zerstört und das Eisenbahnnetz somit in zwei Teile geteilt. Ein starkes Erdbeben beschädigte dann im Jahre 1991 die Strecken entlang der atlantischen Küste, die jedoch innerhalb von zwei Wochen wieder instandgesetzt wurden. Allerdings war die atlantische Bananentransportlinie schon früher wegen der Erschöpfung der Bananenfelder und der hohen Stromtarife nicht mehr konkurrenzfähig. Die Bananen werden am Abend transportiert, wenn die Tarife am höchsten sind, und die Elektrizitätswerke waren nicht zu Konzessionen zu bewegen. Weitere Gründe waren die hohen Personalkosten (Überbemannung), und so wurden die Transporte auf LKWs umgestellt. Als Folge davon wurde der Betrieb im Jahr 1995 eingestellt.

Heutiger Zustand

Die Eisenbahn führt in Costa Rica seit den letzten Jahren ein Schattendasein, obwohl sie für Menschen, Kultur und Transport immer noch sehr wichtig ist. Etwa im Jahr 2000 wurde dann jedoch das Eisenbahnnetz Costa Ricas komplett stillgelegt, allerdings meistens nicht abgebaut. Einige Jahre später wurde dann ein Wochenendpersonenzug reaktiviert, dieser wird von America Travel organisiert und verkehrt von der Hauptstadt San José bis hinunter zum Pazifik nach Puntarenas. Dieses eine Zugpaar verkehrt nur an Sonntagen und befördert die Ausflügler aus dem Ballungsraum San José an den Pazifik, was immer noch ein beliebter Familienausflug ist, für welchen die Eisenbahn unersetzlich ist. Diese Fahrt dauert insgesamt rund 4 Stunden, morgens hin zum Pazifik, abend zurück nach San José. Diese Fahrten müssen jedoch vorab gebucht werden. Außerdem wurden im mittleren Teil des Landes zusätzlich einige wichtige Strecken für den Güterverkehr wieder reaktiviert. Kurz darauf wurden auch zwei Vorortbahnen im Ballungsraum von San José für den Personenverkehr wieder reaktiviert. Gesicherte Bahnübergänge gibt es selbst in San José nicht, anfangs gab es viele Kollisionen mit Autofahrern. Diese bleiben mittlerweile aber meist aus.

Der Prozess der Privatisierung der Bahn wurde von der Regierung Costa Ricas in den Jahren 2008/09 wieder gestartet. Dadurch bedingt kam es zu teilweisen Ausfällen beim Wochenendzug San José - Puntarenas.
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Schriftsteller

* Alfonso Cháse
Carmen Naranjo
Carlos Luis Fallas
Manolin Ortega
Fernando Contreras
Leon Octavio Alonso
Fernando Centeno Güell

Musik

{{Hauptartikel|Café Chorale}}

Homosexualität

{{Hauptartikel|Homosexualität in Costa Rica}} Homosexualität wird gesellschaftlich weitgehend als unmoralisch betrachtet, der Sexualakt zwischen erwachsenen Gleichgeschlechtlichen im privaten Raum stellt jedoch seit 1976 kein Vergehen mehr da. Antidiskriminierungsgesetze oder eingetragene Partnerschaften existieren für Homosexuelle nicht.
Der Fußball hat in Costa Rica einen hohen Stellenwert, bekanntester Spieler der Nationalmannschaft war Paulo Wanchope. Der Rekordnationalspieler des Landes ist Walter Centeno.

Die costaricanische Fußballnationalmannschaft konnte sich bisher für die drei Fußball-Weltmeisterschaften 1990, 2002 und 2006 qualifizieren. Bei letzterer bestritt sie mit Deutschland das Eröffnungsspiel in München, das Costa Rica mit 2:4 verlor. Das zweite Spiel verlor man mit 0:3 gegen Ecuador, was gleichzeitig das WM-Aus bedeutete. Das letzte Spiel wurde mit 1:2 gegen Polen verloren.

1990 erreichten sie in einer Vorrundengruppe als Zweiter hinter Brasilien das Achtelfinale, während sie 2002 ebenfalls in einer Gruppe mit Brasilien in der Vorrunde als Dritter nur Aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber der Türkei ausschieden.

Die nationale Fußball-Liga Primera División de Costa Rica wird von zwei Klubs dominiert. Zum einen von dem Rekordmeister Deportivo Saprissa aus der Hauptstadt San José, zum anderen dem Verein LD Alajuelense aus Alajuela.
miniatur miniatur „Arbol de Guanacaste“, der Nationalbaum Costa Ricas miniatur miniaturRund 27 % der Fläche Costa Ricas stehen unter Naturschutz. In dem 1969 erlassenen Gesetz zur Erhaltung des Waldes wurde Santa Rosa im Nordwesten des Landes an der Pazifikküste als erster Nationalpark eingerichtet. Gleichzeitig wurde eine Nationalparkverwaltung geschaffen, die aber zunächst weder genügend finanzielle Mittel noch Personal besaß, um den Park wirksam gegen Bauern und Neusiedler zu schützen. Der Privatinitiative Einzelner (siehe: Regenwald der Österreicher) ist es zu danken, dass inzwischen die Situation deutlich besser geworden ist. Mehr als 20 Nationalparks gibt es über das Land verstreut mit ganz unterschiedlichen charakteristischen Merkmalen.

Der Natur- und Waldschutz wird in Costa Rica inzwischen als wichtiger Bestandteil der staatlichen Umweltpolitik angesehen, so dass sich große Flächen des einst stark dezimierten Regenwaldes erholen konnten. Hatten Holzfäller in den 1970er und 1980er Jahren rund 80 Prozent des costaricanischen Regenwaldes gerodet, ist heute wieder mehr als 50 Prozent des Landes von Wald bewachsen. Zum Schutz des Waldes setzt Costa Rica erfolgreich auf den Ökotourismus. So geben rund 1,5 Millionen Touristen jährlich fast 1,5 Milliarden Dollar für einen Besuch der Regenwälder und anderer ökologischer Ziele Costa Ricas aus.Der Preis des Lebens/Marktplatz der Natur. in: Der Spiegel. Hamburg 2008,21 (19. Mai), S.132f. {{ISSN|0038-7452}}Die zu Costa Rica gehörende unbewohnte Cocos-Insel (Isla del Coco) liegt 500 km vor der Küste im Pazifischen Ozean und darf nur mit besonderer Genehmigung betreten werden. Sie ist wie auch die Nationalparks La Amistad und Guanacaste von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. miniatur

Südlich von Puerto Viejo

(Puerto Viejo de Talamanca) Vor Puerto Viejo befindet sich der Nationalpark Cahuita mit Vögeln, Schlangen, Echsen und Schmetterlingen. In den Baumwipfeln findet man Mantelbrüllaffen. Auf der küstennahen Strecke in Richtung Manzanillo herrscht in den meisten Abschnitten dichter Wald. Im Tierschutzgebiet Gandoca Manzanillo sind Pflanzen, Meer und Tiere geschützt. Auf der Strecke bewegen sich Tukane, Faultiere und Herden von Affen mit kräftigem Greifschwanz, die sich von Blättern ernähren. Ebenfalls häufig in diesem Teil Costa-Ricas sind Weißschulterkapuzineraffen. Die seltenen Rotrücken-Totenkopfäffchen hingegen können nur noch im südpazifischen Raum Costa-Ricas, beispielsweise in den Nationalparks Manuel Antonio und Corcovado, beobachtet werden. Die vierte Affenart Costa-Ricas, der Geoffroy-Klammeraffe, bevorzugt dichte Waldgebiete und ernährt sich von Insekten und kleinen Früchten. In bewohnten Gegenden können Rabengeier beobachtet werden, die von den kleineren Nicaragua-Krähen im Flug vertrieben werden, wenn sie ihr Revier kreuzen.
* Sebastian Huhn, Torge Löding: Zentralamerika - Sozialer Konflikt um CAFTA und seine Folgen. in: GIGA Focus Lateinamerika. Hamburg 2007,10. {{ISSN|1862-3552}}
Andreas Maislinger (Hrsg.): Costa Rica. Politik, Gesellschaft und Kultur eines Staates mit ständiger aktiver und unbewaffneter Neutralität. Inn-Verlag, Innsbruck 1986. ISBN 3-85123-091-4
Bruce M. Wilson: Institutional Reform and Rights Revolutions in Latin America: The Cases of Costa Rica and Colombia, in: Journal of Politics in Latin America, 2 (2009), S. 59-85.
Patrick Spittler: Entwicklung und wirtschaftliches Potential der sekundären regengrünen Trockenwälder in Costa Rica. Göttinger Beiträge zur Land- und Forstwirtschaft in den Tropen und Subtropen. Bd 144. Dissertation. Goltze, Göttingen 2001. ISBN 3-88452-405-4
Sebastian Huhn: Die marode Musterdemokratie Costa Rica. in: GIGA Focus Lateinamerika. Hamburg 2006,4. {{ISSN|1862-3552}}
Aviva Chomsky: West Indian workers and the United Fruit Company in Costa Rica, 1870 - 1940. Louisiana State University Pr., Baton Rouge u.a. 1996, ISBN 0-8071-1979-2.
{{Wiktionary|Costa Rica}} {{Commons|Costa Rica}} {{Wikiatlas|Costa Rica}} {{Wikisource|Freundschafts-, Handels- und Schiffahrtsvertrag zwischen dem Deutschen Reich und Costa Rica|Freundschafts-, Handels- und Schiffahrtsvertrag zwischen dem Deutschen Reich und Costa Rica (1877)}}
Die amtliche Website des costarikanischen Instituts für Tourismus (ICT) mit Informationen auf spanisch, englisch, französisch und deutsch für Hotels, Touren, Ökotourismus und mehr.
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Die Leistungen unserer Reisen ...
... sind bei den einzelnen Lateinamerika-Reisen jeweils detailliert genannt. Grundsätzlich sind bei allen Gruppenreisen folgende Leistungen enthalten, die auf den Folgeseiten nicht nochmals einzeln aufgeführt werden:

  • Der Reisepreissicherungsschein, der Ihnen die Absicherung Ihres Reisepreises garantiert.
  • Umfangreiche Zusatzinformationen zu der gebuchten Reise und praktische Informationen zum Reiseland.
  • Die zur Durchführung der im Programm vorgesehenen Aktivitäten notwendige Ausrüstung (Ausnahme sind Kleidungsstücke, Wanderschuhe, Wanderstöcke oder Schlafsäcke).
  • Bei allen Gruppenreisen, die eine Radtour enthalten, ist ein Begleitfahrzeug zur Gepäckbeförderung enthalten, welches i.d.R. auch müde Biker mitnimmt.
Im Preis nie enthalten ist ...
... die bei der Ausreise an einige Flughäfen zu entrichtende Ausreisesteuer. Diese beträgt je nach Reiseland i.d.R. zwischen 20 - 40 US$. Der aktuell gültige Betrag ist stets unter der Sektion "Zusatzausgaben" angegeben.

Abflughäfen / Flugkontingente
Für unsere Gruppenreisen werden bei den Fluggesellschaften i.d.R. Kontingente angelegt, über die wir meist bis 8 Wochen vor Reisebeginn verfügen können. Bei kurzfristigeren Buchungen muss der Flug i.d.R. einzeln auf Vakanz und ggf. zu einem höheren Tarif gebucht werden. Für diesen Fall behalten wir uns in Abstimmung mit dem Kunden die Berechnung eines Aufpreises vor. Zubringerflüge zu dem Flughafen, ab dem die Langstrecke startet, müssen grundsätzlich auf Vakanz gebucht werden. Grundsätzlich empfehlen wir eine frühzeitige Buchung.

EZZ-Single Spezial
Bei allen "ACTIVE"-Reisen kann ein 1/2 DZ gebucht werden. Selbst wenn wir keinen gleichgeschlechtlichen Zimmerpartner haben und Sie stattdessen ein Zimmer alleine belegen, berechnen wir keinen Einzelzimmerzuschlag (EZZ)! Der EZZ wird nur berechnet, wenn Sie explizit ein Einzelzimmer buchen.

Verlängerungsmöglichkeiten
Sofern wir den vorgebuchten Rückflug umbuchen können (was häufig auch ohne Aufpreis möglich ist), organisieren wir Ihnen gerne ein Anschlussprogramm oder lassen Ihnen den Freiraum für Unternehmungen auf eigene Faust. Wir beraten Sie gerne!

Frühbucherrabatt für Gruppenreisen / Kleingruppen- und Treuerabatt
Für Gruppenreisen, die mindestens 6 Monate vor dem ausgeschriebenen Abreisedatum gebucht werden, gewähren wir einen Frühbucherrabatt von 3%.
Für Buchungen ab 4 Personen für die gleiche Reise gewähren wir einen Kleingruppenrabatt, dessen Höhe wir Ihnen auf Anfrage gerne mitteilen. Sie richtet sich nach der Personenanzahl und der gebuchten Reise.
Wenn Sie schon einmal eine Reise bei avenTOURa gebucht haben, erhalten Sie für alle weiteren Buchungen, die Sie nach Abschluss der ersten Reise tätigen, einen Treuerabatt von 3%. Maximal zwei der genannten Rabatte (Frühbucher-, Kleingruppen- bzw. Treuerabatt) können kombiniert werden.

Umweltfreundliche Anreise / Rail & Fly
Der schonende Umgang unserer Umwelt ist uns ein wichtiges Anliegen. Grundsätzlich empfehlen wir, wenn immer möglich, zum Abflughafen mit der Bahn anzureisen. Wir haben für Sie mit der Deutschen Bahn einen sehr günstigen Tarif für Rail & Fly ausgehandelt. Das Ticket für Ihre Hin- und Rückfahrt bieten wir zum Sonderpreis von 69 € (1. Klasse 138 €) an. Sie können dieses Angebot über unser Buchungsformular mitbuchen.

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