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Die Reise endet an der Karibik, wo Sie Ihren Aufenthalt an den Traumstränden individuell verlängern können. Sie können im Anschluss auch die Naturparadies SÜD buchen - erleben Sie ganz Costa Rica in 3 Wochen!
++ Reiseablauf ++
1. Tag: Anreise
Flug nach San José und Transfer zu unserem idyllisch gelegenen Hotel bei Ciudad Colón nahe der Hauptstadt San José.
2. Tag: Vulkan Poás - San José
Nach der Tourbesprechung beim tropischen Frühstück fahren wir über die traditionsreiche Stadt Alajuela in das Zentrum des Kaffeeanbaus. Beim Casa del Café erfahren wir alles über den Anbau und die Verarbeitung des Lieblingsgetränks der Europäer. Weiter geht es in den Nationalpark des Vulkan Poás. Wir wandern zum Krater und zur Lagune. Der Rückweg verläuft durch dichten Nebelwald. Nachmittag zur freien Verfügung. Für Tanzbegeisterte bieten wir abends in einem typischen Tanzsalon die Möglichkeit einer Einführung in die Grundschritte von Salsa und Merengue.
3. Tag: Hexen und Karnevalsmasken
Ausflug Escazú, dem Ort der Hexen und Karnevalsmasken, wo uns die Bürgerinitiative »Codece« in die Kultur des Zentraltals einführt. Wir besuchen einen Maskenbauer, eine alte Zuckerrohrpresse und genießen ein Mittagessen der lokalen Küche. Weiterfahrt nach San José und Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, z.B. Mercado Central und Nationaltheater.
4. Tag: Golf von Nicoya - Reservat Curú - Montezuma
Über das Hochland von Puriscal geht es heute an den Pazifik nach Puntarenas, dem alten Seebad des Landes. Mit der Fähre überqueren wir den Golf von Nicoya und legen in Paquera an. Dort besuchen wir das direkt am Meer gelegene Naturreservat Curú mit anschließender Möglichkeit zum Baden an der gleichnamigen Traumbucht. Von hier aus geht es über die Halbinsel bis nach Montezuma.
5. Tag: Nationalpark Cabo Blanco oder Playa Montezuma
Nach dem Frühstück bestehen zwei Möglichkeiten: Wir besuchen den ersten Nationalpark Costa Ricas: Cabo Blanco, an der Südspitze der Halbinsel Nicoya. Wir lernen Flora und Fauna des tropischen Trockenwaldes kennen und können am schönen Sandstrand im Park baden. Wem die Wanderung im Nationalpark zu anstrengend ist, kann Baden und Relaxen am feinen Sandstrand von Montezuma, Reiten oder eine Canopy Tour machen.
6. Tag: Reservat Karen Mogensen - Hojancha
Heute fahren wir ins Innere der Halbinsel zum Waldreservat Karen Morgensen, benannt nach einer der ersten aktiven Umweltschützerinnen des Landes. Hier betreibt die Bürgerinitiative Asepaleco ein Regenwald-Reservat.
Nach einem typischen Mittagessen wandern Sie entlang des Río Blancos mit seinen glasklaren Bassins und nehmen ein Bad unter dem Wasserfall »Velo de la Nova« (Brautschleier). Danach fahren wir nach Hojancha im nahegelegenen Reservat Monte Alto, wo eine Bürgerinitiative Waldbestände schützt und umliegende Hügel wieder aufforstet.
7. Tag: Monte Alto Lodge Orchideenpfadl
Nach einem unglaublichen Vogelkonzert in der Morgendämmerung oftmals wird man auch von Brüllaffen geweckt - genießen wir das typische Frühstück mitten im Wald. Heute erforschen wir mit unserem Guide die Artenvielfalt des Waldreservats und besuchen den Orchideenpfad. Nachmittag frei für Reitausflüge, eine Wanderung zum Mirador oder Besuch einer Kaffeeverarbeitungsanlage der örtlichen Kooperative. Mittag- und Abendessen in der Lodge.
8. Tag: Isla Chira
Morgens fahren wir zum kleinen Hafen von San Pablo. Hier besteigen wir ein Boot des Projekts der Fischerinnen »Damas de Chira« und setzen zur Insel Chira über. Wir lernen die Fischerinsel kennen, auf der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint und bekommen ein Mittagessen auf Solarherden gekocht - die ideale Energiequelle im hiesigen heißen Klima. Nachmittags machen wir eine Strandwanderung, bei der wir unzählige Muscheln sammeln und ein Bad nehmen können. Nach dem Abendessen lernen wir die Geschichte der Prinzessin Chira kennen, die auf die Insel entführt wurde.
9. Tag: Mangroven - Arenalsee - La Fortuna
Nach dem Frühstück wandern wir zum Hafen, besteigen wieder unser Boot und überqueren den Golf von Nicoya. Unterwegs lassen sich in den Mangroven zahlreiche Reiher, Fregattvögel und mit Glück auch ein Krokodil beobachten. Von San Pablo geht es weiter über die Tempisque Brücke zum 80km2 großen Arenal-Stausee, welchen wir umrunden, um zu unser Ökolodge zu kommen, welche wunderschön zwischen Vulkan Arenal und dem Ort La Fortuna gelegen ist. Abends bei Dunkelheit können wir die Lavaflüsse des Vulkans beobachten.
10. Tag: Wasserfall Fortuna - Medizinalpflanzen - Río San Carlos
Morgens wandern wir zum tief in einer Regenwaldschlucht gelegenen Fortuna-Wasserfall, wo wir uns bei einem Bad erfrischen. Nach dem Mittagessen besuchen wir die Medizinalpflanzenproduktion von Doña Cristina imd besichtigen auch ihre Biogasanlage. Dann fahren wir zur »Leguanbrücke« in Muelle, wo man aus nächster Nähe diese urzeitlichen Geschöpfe beobachten kann. Wir setzen die Fahrt fort durch das karibische Tiefland bis nach Pital, umgeben von unendlichen Ananasplantagen. Von hier aus fahren wir weiter bis Boca Tapada, wo wir in ein Boot umsteigen und auf dem Río San Carlos bis zu unserer am Ufer gelegenen Lodge fahren.
11. Tag: Regenwälder - Grenzfluss Río San Juan
Beim Frühstück können wir verschiedenste farbenprächtige Vögel beobachten. Danach unternehmen wir eine naturkundliche Führung im Urwald der Lodge, bei der sich eine üppige Pflanzenwelt und mit etwas Glück Pfeilgiftfrösche, Affen, Faultiere und Wildtruthähne beobachten lassen. Nach dem Mittagessen lässt es sich in der Hängematte auf der Terrasse relaxen oder wir unternehmen eine fakultative Bootsfahrt zum Río San Juan an der nicaraguanischen Grenze.
12. Tag: Sarapiquí - Puerto Limón - Cahuita
Heute fahren wir gen Osten nach La Virgen, machen am Fluss Sarapiquí eine Badepause und essen zu Mittag. Dann setzen wir unsere Fahrt durch unendliche Bananenplantagen nach Puerto Limón, der Hauptstadt der Karibik und wichtigster Hafen des Landes, fort. Bei einem Spaziergang lernen wir das alte Zentrum kennen, das durch den Kaffee- und Bananenexport geprägt wurde. Nachmittags geht es weiter an kilometerlangen Palmenstränden entlang nach Cahuita, einem typischen afro-karibischen Fischerort. Unsere Lodge liegt direkt am Meer - Karibikfeeling!
13. Tag: Indianerreservat Kéköldi - Nationalpark Cahuita
Heute besuchen wir das Reservat Kéköldi der Bribri-Indianer. Ein indianischer Führer erläutert Sinn und Zweck der Leguanzucht, erklärt die Verwendung von Heilpflanzen und erzählt Geschichten aus der Mythologie seiner Vorfahren. Nach einem typischen Mittagessen kehren wir zurück nach Cahuita und wandern durch den berühmten Nationalpark mit seinem Traumstrand um ein ausgedehntes Korallenriff - hier kann man wunderbar baden oder schnorcheln.
14. Tag: Nationalpark Braulio Carillo - Ciudad Colón
Vormittags können wir nochmals die Vorzüge der Karibik genießen, bevor die Rückfahrt nach San José angetreten wird. Auf der Fahrt durchqueren wir den zweitgrößten Nationalpark des Landes, Braulio Carillo.
15. Tag: Abreise
Unsere Reise endet heute. Der Rückflug erfolgt in der Regel am späten Nachmittag. (Wer die Südtour als 3. Woche gebucht hat, fährt heute zum Vulkan Irazú, siehe Tag 2 Südtour...).
16. Tag: Ankunft
Ankunft bei Ihrem Zielflughafen.
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Diese Tour ist auch als 3-wöchige Reise in Kombination mit der Naturparadies SÜD buchbar gegen Aufpreis: 700 EUR (EZZ: 90 EUR)
Eine Unterbringung im EZ kann von Tag 6-8 nicht garantiert werden
Programmänderungen vorbehalten
Vorgeschriebene Impfungen: Keine / Hepatitis A, Tetanus und Diphterie empfohlen - Malariaprophylaxe ist nicht notwendig, Standby sinnvoll
Ideale Reisezeit: ganzjährig
Visum/Pass: keine Visumpflicht, 6 Monate gültiger Reisepass
Verlängerungsprogramme nach Ihrer freien Wahl
Karibik total, 8 Tage, ab San José: Erleben Sie dem Natgionalpark Tortuguero und Traumstrände der Südkaribik.
Preis ab 465 € pro Person im Doppelzimmer bei mindestens 2 Personen. Ausführliche Programmbeschreibung auf Anfrage.
Aufpreis für die 3-wöchige Variante (Südtour) 700,- EUR / EZZ 90,- EUR
+ Informationen zum Staat
| NAME | República de Costa Rica Republik Costa Rica | |||
| BILD-FLAGGE | Flag of Costa Rica.svg | |||
| BILD-FLAGGE-RAHMEN | ja | |||
| ARTIKEL-FLAGGE | Flagge Costa Ricas | |||
| BILD-WAPPEN | Coat_of_arms_of_Costa_Rica.svg | |||
| BILD-WAPPEN-BREITE | 120px | |||
| ARTIKEL-WAPPEN | Wappen Costa Ricas | |||
| WAHLSPRUCH | „¡Vivan siempre el trabajo y la paz!“ (Span. für „Es leben für immer die Arbeit und der Friede!“) | |||
| AMTSSPRACHE | Spanisch | |||
| HAUPTSTADT | San José | |||
| STAATSFORM | Präsidialrepublik | |||
| STAATSOBERHAUPT | Präsidentin Laura Chinchilla | |||
| REGIERUNGSCHEF | ||||
| FLÄCHE | 51.100 | |||
| EINWOHNER | ca. 4.253.877 | |||
| BEV-DICHTE | 82,1 | |||
| BIP | 26.238 Mio. US$ (83.) | |||
| BIP-ERWEITERT | nominal (2007) International Monetary Fund, World Economic Outlook Database, April 2008 | |||
| BIP/EINWOHNER | 5.905 US$ (70.) | |||
| HDI | 0.854 (54.) | |||
| WÄHRUNG | 1 Colón | 100 Centimos 1 € | {{Wechselkurs|EUR|CRC|NKS=2}} CRC 100 CRC | {{Wechselkurs|CRC|EUR|Faktor=100|NKS=2}} € (Stand: {{Wechselkurs|EUR|CRC|Datum=1}}) US-Dollar teilweise verbreitet |
| UNABHÄNGIGKEIT | ||||
| NATIONALHYMNE | Noble patria, tu hermosa bandera | |||
| ZEITZONE | UTC-6 | |||
| KFZ-KENNZEICHEN | CR | |||
| INTERNET-TLD | .cr | |||
| TELEFON-VORWAHL | +506 | |||
| BILD-LAGE | LocationCostaRica.svg | |||
| BILD1 | costa rica map.png |
+ Geographie
+ Klima
+ Bevölkerung
Religion
Die Bevölkerung ist überwiegend christlich (76,7 % römisch-katholisch, 13,7 % Protestanten). Es bestehen auch Gruppen wie die Zeugen Jehovas mit etwa 1,3 %. Die römisch-katholische Konfession ist Staatsreligion des Landes.Sprache
Die offizielle Landessprache ist Spanisch, mit einigen costaricanischen Eigenarten. An der Atlantikküste ist auch Englisch und eine englisch-basierte Kreolsprache weit verbreitet, die dem Jamaika Patois ähnlich ist.+ Soziales
Gesundheit
In Costa Rica gibt es etwa 6.800 Ärzte, das sind pro 1000 Einwohner etwa 1,69 (Stand 2005). Für Gesundheitsaufgaben gibt das Land zur Zeit etwa $689.654.600 aus. Die tägliche Nahrungsaufnahme pro Kopf beträgt etwa 2610 kcal. Die durchschnittliche Lebenserwartung lag 2004 bei 78,3 Jahren.UNDP: Human Development Report 2006, S.283.Bildung
Die erste Universität wurde 1843 gegründet, wegen ihrer engen Bindung zur katholischen Kirche aber 1888 wieder geschlossen. Die heute größte und renommierteste Hochschule ist die Universität von Costa Rica. Das Land hat ein hohes Bildungsniveau, die Analphabetenquote ist mit 4,2 Prozent nach Kuba (mit 3 %) die niedrigste Mittelamerikas Statistiken des PRIE über Costa Rica und eine der niedrigsten in Lateinamerika und den Entwicklungsländern. Es gilt eine sechsjährige Schulpflicht Ley Fundamental de Educación, Artikel 8; Convenio Centroamericano sobre Unificación Básica de la Educación, Artikel 18. Bereits 1940 wurde die erste Behindertenschule von Fernando Centeno Güell eröffnet.Typisches Essen und Getränke
Zu den Hauptbestandteilen der sehr vielfältigen, costaricanischen Küche zählen Reis, Bohnen und häufig auch Kochbananen. Diese Grundzutaten werden zu den verschiedensten Gerichten verarbeitet. An den Karibik-Küstenregionen locken schmackhafte exotische Speisen, die unter anderem durch die Zubereitung mit Kokosmilch ihre Raffinesse erhalten. Vor allem in San José haben sich in den letzten Jahren aber auch viele Fast Food Ketten wie McDonalds, Pizza Hut, Burger King und Taco Bell etabliert.+ Geschichte
Erste Besiedelung
Die ältesten archäologischen Funde, die eine menschliche Besiedlung Costa Ricas dokumentieren, werden der Zeit zwischen 12.000 und 8.000 vor Christus zugerechnet.Iván Molina Jiménez, Steven Paul Palmer: The History of Costa Rica. UCR, San José 2006, S. 3. ISBN 9968-46-023-0 Bis zur Ankunft der Spanier im 16. Jahrhundert n. Chr. lebten vermutlich 400.000 Menschen im heutigen Staatsgebiet.Robert M. Carmack: Perspectivas sobre la historia antigua de Centroamérica. in: Robert M. Carmack (Hrsg.): Historia General de Centroamérica. Bd 1. Historia Antiqua. Sociedad Estatal Quinto Centenario, Madrid 1993, S.300. ISBN 84-86956-29-3Spanische Eroberung
1502 landete Christoph Kolumbus als erster Europäer an der Atlantikküste des heutigen Costa Rica. Die ersten Erkundungen der Küstenregion und des Inlands fanden aber erst 1510 unter Diego de Nicuesa statt.Iván Molina Jiménez, Steven Paul Palmer: The History of Costa Rica. UCR, San José 2006, S.23. ISBN 9968-46-023-0 Zwischen 1519 und 1523 wurde dann der Großteil des heutigen Costa Ricas im Namen der spanischen Krone erobert.Iván Molina Jiménez, Steven Paul Palmer: The History of Costa Rica. UCR, San José 2006, S.20. ISBN 9968-46-023-0 Die von Kolumbus vorgenommene Bezeichnung Costa Rica y Castillo de Oro (dt.: Reiche Küste und Goldene Burg) sollte sich als Wunschvorstellung herausstellen: Das Land ist arm an mineralischen Rohstoffen und Edelmetallen. Erst ab 1560 wurde Costa Rica systematisch kolonisiert, spanische Konquistadoren gründeten unter anderem 1563 Cartago, das bis 1823 Hauptstadt Costa Ricas war. Im 17. Jahrhundert festigten die Spanier ihre Herrschaft über Costa Rica, das jedoch wegen seiner Rohstoffarmut und unbedeutenden strategischen Lage eine nachrangige und unterentwickelte Kolonie blieb.Unabhängigkeit
Am 15. September 1821 erhielt Costa Rica die Unabhängigkeit von der ehemaligen Kolonialmacht Spanien. Die Geschichte Costa Ricas ist, für mittelamerikanische Verhältnisse, eine Geschichte des Erfolgs. Seit dem späten 19. Jahrhundert gab es dort nur zwei kurze Perioden der Gewalt, die die Demokratisierung des Landes beeinträchtigten.+ Politik
Sicherheit
Präsident José Figueres Ferrer (1948–1949, 1953–1958, 1970–1974) ließ nach dem Beitritt zum TIAR-Pakt die Armee am 8. Mai 1949 per Verfassung abschaffen und investierte die hierdurch freigesetzten Gelder in den Aufbau des Bildungs- und Gesundheitswesens. Grenzschutzaufgaben hat die Polizei übernommen. Allerdings existiert eine Sicherheitsgarde mit einer Stärke von rund 8400 Mann. 1983 verkündete Präsident Luis Alberto Monge angesichts der Verschärfung der Bürgerkriege in Zentralamerika (v. a. in Nicaragua) die dauernde, aktive und unbewaffnete Neutralität des Landes. Präsident Óscar Arias Sánchez erhielt 1987 für sein Engagement für die friedliche Beilegung von Konflikten in Mittelamerika den Friedensnobelpreis. Costa Rica wird auch die „Schweiz Mittelamerikas“ genannt, nicht nur wegen der bergigen Landschaft, sondern auch wegen des relativen Wohlstands und der oben genannten Neutralität, die sich im Gegensatz zur Schweiz auch durch ein Fehlen der Armee ausdrückt.Außenbeziehungen
Am 7. Oktober 2007 fand in Costa Rica eine Volksabstimmung (Referendum) über ein Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten von Amerika, Zentralamerika und der Dominikanischen Republik statt (Tratado de Libre Comercio con los Estados Unidos, Centroamérica y República Dominicana, kurz TLC), das mit einer knappen Mehrheit von 51,6 % der abgegebenen Stimmen akzeptiert wurde. Vor dem Referendum über das TLC fanden verschiedenste Diskussionen unter breiter Anteilnahme der Bevölkerung im Fernsehen und im Radio, aber auch in Kirchen, Schulen, Universitäten und auf öffentlichen Plätzen statt. Die Kampagne für das TLC wurde vor allem vom derzeitigen Präsidenten und Friedensnobelpreisträger Óscar Arias Sánchez und seiner Partei der Partido Liberación Nacional (PLN) getragen, aber auch von Intellektuellen, Politikern und Wirtschaftsvertretern unterstützt (so von dem Ex-Wirtschaftsminister Alfredo Volio). Die Kampagnen gegen das TLC wurden dagegen von der Oppositionspartei Partido Accion Ciudadana (PAC) und deren Vertretern Ottón Solís und José Miguel Corrales unterstützt. Es bildeten sich aber auch verschiedene private Initiativen gegen das TLC, die unter dem Slogan „¡Mi corazón dice no!“ (Mein Herz sagt nein!) zusammengefasst waren.+ Administrative Gliederung
| Costa Rica gliedert sich in sieben Provinzen (provincias): Alajuela (nördlich der Hauptstadt) Cartago Guanacaste (Nordwesten) Heredia Limón Puntarenas (Südwesten) San José (Gebiet rund um die Hauptstadt) |
+ Wirtschaft
Wirtschaftsstruktur nach Sektoren
| Landwirtschaft | Industrie | Dienstleistungen | |
| Anteil am BIP Stand: 2007 | 8,6 % | 29,4 % | 62,1 % |
| Anteil an Erwerbstätigkeit Stand: 2006 (Schätzung) Länderinformationen Costa Rica im CIA World Factbook (englisch) abgefragt am: 26. Juli 2010 | 14 % | 22 % | 64 % |
Staatshaushalt
Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 4,908 Mrd. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 3,795 Milliarden US-Dollar gegenüber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in Höhe von 3,8 % des BIP. The World Factbook+ Schienenverkehr
Geschichte
Die erste Eisenbahnlinie führte in Kapspur (1067 mm) von San Jose zum Atlantik, von Alajuela nach San José und später weiter bis Cartago. Aus der andren Richtung führte die Eisenbahn von Limón bis nach Matina, doch dann ging das Geld aus. Erst Jahrzehnte später konnte das fehlende Zwischenstück gebaut werden, und die Strecke bis Limón konnte erst im Dezember 1890 eröffnet werden. Die erste formelle Eisenbahngesellschaft war die Costa Rica Railway Co. Ltd. Weitere Eisenbahnstrecken wurden von der United Fruit Co. im Bananen-Anbaugebiet am Atlantik gebaut, um die Früchte abzutransportieren. Später folgte die Northern Railway of Costa Rica, welche die Strecken der Costa Rica Railway übernahm. Die Strecke vom Pazifik nach San José, die Ferrocarril al Pacífico, wurde, nach Überwindung zahlreicher baulicher Schwierigkeiten, im Juli 1910 ebenfalls mit einer Spurweite von 1067 mm ( Kapspur) eröffnet. Jede dieser Linien hat in San José eine eigene Endstation, Estación al Atlántico und Estación al Pacífico. Die weiter unten erwähnte Stadtbahn verkehrt unter anderem zwischen diesen beiden Stationen als eine Art Strassenbahn. Im Jahre 1930 beschloss man die Elektrifizierung der Pazifikstrecke , die Elektrifizierung erfolgte durch die deutsche Firma AEG. Die Strecke ist sehr kurvenreich und hat eine Länge von 130 km. Als erste Bahn in einem Tropenland wählte man Einphasen-Wechselstrom von 15 kV, 20 Hertz und benötigte deshalb kein Unterwerk. Die Strecke ist sehr kurvenreich und hat eine Länge von 130 km. Als erste Bahn in einem Tropenland wählte man Einphasen-Wechselstrom von 15 kV, 20 Hertz und benötigte deshalb kein Unterwerk. Im Jahr 1977 wurden alle noch existierenden Eisenbahnstrecken unter der Staatsbahn FECOSA (Ferrocarriles de Costa Rica) zusammengefasst. 1980 wurden dann auch die insgesamt 106 km langen, am Atlantik gelegenen Strecken für den Bananentransport von Rio Frio nach Siquirres und Puerto Limón elektrifiziert. Die damals als FECOSA benannte Staatsbahn, welche diese Strecken übernommen hatte, betrieb die Strecken bis dahin mit Dieselloks. Da die Belastung mit über einer Million Tonnen pro Jahr aussergewöhnlich hoch war, beschloss man die Strecke grundlegend zu erneuern und zu elektrifizieren. 1985 wurde die FECOSA durch die neue Staatsbahn INCOFER (Instituto Costarricense de Ferrocarriles) ersetzt. Alle nichtelektrischen Eisenbahnlinien werden heute mit Dieseltraktion betrieben, anfangs wurde auf allen Strecken mit Dampfloks gefahren. Durch starke Erdrutsche wurde die Strecke zwischen Cartago und Turrialba im Jahre 1988 zerstört und das Eisenbahnnetz somit in zwei Teile geteilt. Ein starkes Erdbeben beschädigte dann im Jahre 1991 die Strecken entlang der atlantischen Küste, die jedoch innerhalb von zwei Wochen wieder instandgesetzt wurden. Allerdings war die atlantische Bananentransportlinie schon früher wegen der Erschöpfung der Bananenfelder und der hohen Stromtarife nicht mehr konkurrenzfähig. Die Bananen werden am Abend transportiert, wenn die Tarife am höchsten sind, und die Elektrizitätswerke waren nicht zu Konzessionen zu bewegen. Weitere Gründe waren die hohen Personalkosten (Überbemannung), und so wurden die Transporte auf LKWs umgestellt. Als Folge davon wurde der Betrieb im Jahr 1995 eingestellt.Heutiger Zustand
Die Eisenbahn führt in Costa Rica seit den letzten Jahren ein Schattendasein, obwohl sie für Menschen, Kultur und Transport immer noch sehr wichtig ist. Etwa im Jahr 2000 wurde dann jedoch das Eisenbahnnetz Costa Ricas komplett stillgelegt, allerdings meistens nicht abgebaut. Einige Jahre später wurde dann ein Wochenendpersonenzug reaktiviert, dieser wird von America Travel organisiert und verkehrt von der Hauptstadt San José bis hinunter zum Pazifik nach Puntarenas. Dieses eine Zugpaar verkehrt nur an Sonntagen und befördert die Ausflügler aus dem Ballungsraum San José an den Pazifik, was immer noch ein beliebter Familienausflug ist, für welchen die Eisenbahn unersetzlich ist. Diese Fahrt dauert insgesamt rund 4 Stunden, morgens hin zum Pazifik, abend zurück nach San José. Diese Fahrten müssen jedoch vorab gebucht werden. Außerdem wurden im mittleren Teil des Landes zusätzlich einige wichtige Strecken für den Güterverkehr wieder reaktiviert. Kurz darauf wurden auch zwei Vorortbahnen im Ballungsraum von San José für den Personenverkehr wieder reaktiviert. Gesicherte Bahnübergänge gibt es selbst in San José nicht, anfangs gab es viele Kollisionen mit Autofahrern. Diese bleiben mittlerweile aber meist aus.+ Kultur
Schriftsteller
* Alfonso CháseMusik
{{Hauptartikel|Café Chorale}}Homosexualität
{{Hauptartikel|Homosexualität in Costa Rica}} Homosexualität wird gesellschaftlich weitgehend als unmoralisch betrachtet, der Sexualakt zwischen erwachsenen Gleichgeschlechtlichen im privaten Raum stellt jedoch seit 1976 kein Vergehen mehr da. Antidiskriminierungsgesetze oder eingetragene Partnerschaften existieren für Homosexuelle nicht.+ Sport
+ Naturschutz
Südlich von Puerto Viejo
(Puerto Viejo de Talamanca) Vor Puerto Viejo befindet sich der Nationalpark Cahuita mit Vögeln, Schlangen, Echsen und Schmetterlingen. In den Baumwipfeln findet man Mantelbrüllaffen. Auf der küstennahen Strecke in Richtung Manzanillo herrscht in den meisten Abschnitten dichter Wald. Im Tierschutzgebiet Gandoca Manzanillo sind Pflanzen, Meer und Tiere geschützt. Auf der Strecke bewegen sich Tukane, Faultiere und Herden von Affen mit kräftigem Greifschwanz, die sich von Blättern ernähren. Ebenfalls häufig in diesem Teil Costa-Ricas sind Weißschulterkapuzineraffen. Die seltenen Rotrücken-Totenkopfäffchen hingegen können nur noch im südpazifischen Raum Costa-Ricas, beispielsweise in den Nationalparks Manuel Antonio und Corcovado, beobachtet werden. Die vierte Affenart Costa-Ricas, der Geoffroy-Klammeraffe, bevorzugt dichte Waldgebiete und ernährt sich von Insekten und kleinen Früchten. In bewohnten Gegenden können Rabengeier beobachtet werden, die von den kleineren Nicaragua-Krähen im Flug vertrieben werden, wenn sie ihr Revier kreuzen.+ Siehe auch
+ Literatur
+ Weblinks
+ Einzelnachweise
Die Leistungen unserer Reisen ...
... sind bei den einzelnen Lateinamerika-Reisen jeweils detailliert genannt. Grundsätzlich sind bei allen Gruppenreisen folgende Leistungen enthalten, die auf den Folgeseiten nicht nochmals einzeln aufgeführt werden:
Abflughäfen / Flugkontingente
Für unsere Gruppenreisen werden bei den Fluggesellschaften i.d.R. Kontingente angelegt, über die wir meist bis 8 Wochen vor Reisebeginn verfügen können. Bei kurzfristigeren Buchungen muss der Flug i.d.R. einzeln auf Vakanz und ggf. zu einem höheren Tarif gebucht werden. Für diesen Fall behalten wir uns in Abstimmung mit dem Kunden die Berechnung eines Aufpreises vor. Zubringerflüge zu dem Flughafen, ab dem die Langstrecke startet, müssen grundsätzlich auf Vakanz gebucht werden. Grundsätzlich empfehlen wir eine frühzeitige Buchung.
EZZ-Single Spezial
Bei allen "ACTIVE"-Reisen kann ein 1/2 DZ gebucht werden. Selbst wenn wir keinen gleichgeschlechtlichen Zimmerpartner haben und Sie stattdessen ein Zimmer alleine belegen, berechnen wir keinen Einzelzimmerzuschlag (EZZ)! Der EZZ wird nur berechnet, wenn Sie explizit ein Einzelzimmer buchen.
Verlängerungsmöglichkeiten
Sofern wir den vorgebuchten Rückflug umbuchen können (was häufig auch ohne Aufpreis möglich ist), organisieren wir Ihnen gerne ein Anschlussprogramm oder lassen Ihnen den Freiraum für Unternehmungen auf eigene Faust. Wir beraten Sie gerne!
Frühbucherrabatt für Gruppenreisen / Kleingruppen- und Treuerabatt
Für Gruppenreisen, die mindestens 6 Monate vor dem ausgeschriebenen Abreisedatum gebucht werden, gewähren wir einen Frühbucherrabatt von 3%.
Für Buchungen ab 4 Personen für die gleiche Reise gewähren wir einen Kleingruppenrabatt, dessen Höhe wir Ihnen auf Anfrage gerne mitteilen. Sie richtet sich nach der Personenanzahl und der gebuchten Reise.
Wenn Sie schon einmal eine Reise bei avenTOURa gebucht haben, erhalten Sie für alle weiteren Buchungen, die Sie nach Abschluss der ersten Reise tätigen, einen Treuerabatt von 3%. Maximal zwei der genannten Rabatte (Frühbucher-, Kleingruppen- bzw. Treuerabatt) können kombiniert werden.
Umweltfreundliche Anreise / Rail & Fly
Der schonende Umgang unserer Umwelt ist uns ein wichtiges Anliegen. Grundsätzlich empfehlen wir, wenn immer möglich, zum Abflughafen mit der Bahn anzureisen. Wir haben für Sie mit der Deutschen Bahn einen sehr günstigen Tarif für Rail & Fly ausgehandelt. Das Ticket für Ihre Hin- und Rückfahrt bieten wir zum Sonderpreis von 69 € (1. Klasse 138 €) an. Sie können dieses Angebot über unser Buchungsformular mitbuchen.