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++ Reiseablauf ++
1. Tag: Anreise
Flug nach Guatemala Stadt. Am Flughafen werden wir von unserem deutschsprachigen Reiseleiter empfangen. Transfer ins nahe gelegene koloniale Städtchen Antigua.
2. Tag: Antigua
Heute erkunden wir Antigua. Diese Stadt mit ihrem reichen Schatz kolonialer Baukunst, dem gemäßigten Klima und der kosmopolitischen Ausrichtung ist für viele die schönste Kolonialstadt Mittelamerikas. Nach einem ausgiebigen Stadtrundgang besuchen wir am Nachmittag in San Felipe de Jesús eine Kaffeeplantage.
3. Tag: Antigua - Chichicastenango - Jaibalito
Am frühen Morgen Aufbruch nach Chichicastenango, dem religiösen Zentrum der Quiche- Indígenas. Der Besuch des dortigen weltberühmten indianischen Marktes zählt zu den Hauptattraktionen Lateinamerikas. Das bunte Treiben und die bei der Kirche Santo Tomás abgehaltenen spirituellen Rituale der Indígenas ermöglichen unvergessliche Eindrücke. Am Nachmittag geht es weiter zum Atitlansee, den schon Alexander von Humboldt als schönsten See der Welt bezeichnete. Mit dem Boot setzen wir zu dem kleinen Örtchen Jaibalito über, wo wir in einem hübschen Hotel mit einmaligem Seeblick übernachten.
4. Tag: Jaibalito - Panajachel
Der heutige Tag steht uns bis nachmittags für eigene Unternehmungen zur freien Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, optional den Vulkan San Pedro zu besteigen. Am späten Nachmittag fahren wir mit dem Boot nach Panajachel, dem Treffpunkt aller Globetrotter.
5. Tag: Panajachel - Antigua
Wir unternehmen einen Bootsausflug zu den am Atitlánsee wunderschön gelegenen Dörfern: Santiago Atitlán mit seinen großartigen Kunstgalerien und dem Maximon Heiligtum, San Antonio Palopó, wo wir eine große Auswahl an handgewebten Produkten finden und dem malerischen Örtchen Santa Catarina. Nachmittags geht es zurück nach Antigua.
6. Tag: Antigua - Copán
Heute starten wir schon sehr früh - gegen 4 Uhr morgens - über Guatemala Stadt Richtung Copán. Das Frühstück wird unterwegs eingenommen. Wir fahren ca. 5 Std. auf einer landschaftlich sehr abwechslungsreichen Strecke zunächst durch die kargen Hochebenen des Oriente, dann entlang des Flusses Motagua mit seinen fruchtbaren Tälern nach Honduras. Nach den schnell erledigten Grenzformalitäten errreichen wir die Maya-Stadt Copán, die neben Tikal, Chichén Itzá und Uxmal (Mexico) zu den bedeutendsten Anlagen der alten Maya-Kultur zählt.
7. Tag: Río Dulce (Guatemala) - Ak´Tenamit
Fahrt zum Izabal See. Entlang des Río Dulce geht es dann mit dem Boot durch den üppigen Dschungel des Reservats Machacas bis nach Barra Lámpara zur Maya Organisation Ak´Tenamit. Die unabhängige Selbsthilfeorganisation umfasst mehrere Maya-Gemeinden und engagiert sich gegen Hunger und Armut und für eine bessere Infrastruktur mit regional angepassten und eigenverwalteten Konzepten. Unser fast 2-tägiger Besuch wird uns einen sehr guten Eindruck von dem traditionsbestimmten Leben der Mayas und ihrer reichen Kultur geben. Wir werden in einem einfachen Gästehaus einer Maya-Gemeinde wohnen, bei den Mayas unsere Mahlzeiten einnehmen und ein ereignisreiches Programm erleben. Die Einkünfte unseres Besuchs kommen direkt der Dorfgemeinschaft zugute. Nach unserer Ankunft erhalten wir eine erste Vorstellung vom grundsätzlichen Aufbau des Projekts. Anschließend wandern wir ca. 2 Stunden zu unserer Gastgemeinde Quehueché, wo wir am Abend von einem Maya-Priester von den religiösen Ritualen und Zeremonien erfahren.
8. Tag: Ak´Tenamit
Nach dem Frühstück starten wir zu einer Dschungelwanderung. Wir haben die Möglichkeit, zu einer nahe gelegenen Höhle zu wandern, die für zeremonielle Zwecke genutzt wird oder zu den eindrucksvollen Wasserfällen von Siete Altares, einem Urwaldfluss, der kurz vor seiner Mündung über sieben kleine Wasserfälle ins Meer fließt. Wir können aber auch im Dorf bleiben und die Mayas bei ihrer alltäglichen Arbeit begleiten. Nach dem Abendessen erleben wir eine Vorführung der Q´equchies Musik und typischer Tänze.
9. Tag: Ak´Tenamit Tikal
Nach dem Frühstück wandern wir zu dem Garifuna-Städtchen Livingston, wo wir eine kurze Erkundungstour einlegen. Anschließend geht es wieder zu Ak´Tenamit, wo uns ein Projektmitarbeiter erwartet und uns durch das Projekt führt. Wir lernen ein Mädcheninternat, eine Krankenstation, eine Grundschule und weitere vom Projekt geschaffene Einrichtungen kennen. Wir nehmen Abschied von der Gemeinde und erreichen nach kurzer Bootsfahrt auf dem Río Dulce das spanische Fort Castillo San Felipe. Weiter geht es dann im Kleinbus Richtung Tikal, wo wir übernachten.
10. Tag: Tikal - Belize
Heute haben wir Gelegenheit, die weltberühmte Maya-Stätte Tikal mitten im Dschungel Guatemalas früh morgens in aller Ruhe zu besichtigen. Imposant erheben sich die Spitzen der steilen Pyramiden über den Dschungel. Am Nachmittag überqueren wir bei Melchor die Grenze nach Belize, wo wir eine Lodge mit herrlichem Blick auf den Belize River ansteuern.
11. Tag: Belize City - Caye Caulker
Wir besichtigen den als vorbildlich geltenden Zoo von Belize, in dem viele Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung auf einer Fläche von 12 Hektar leben. Anschließend geht es nach Belize City, wo wir uns gegen Nachmittag von einem Wassertaxi auf die vorgelagerte Insel Caye Caulker fahren lassen. Hier genießen wir die so typische belizeanische Atmosphäre und können den entspannten, unkonventionellen Lebensstil der Insel beobachten. Der Nachmittag steht zum Baden und Relaxen zur freien Verfügung.
12. Tag: Banboon Reservat - Chetumal
Nach der frühen Rückfahrt mit dem Wassertaxi besuchen wir das Reservat Community Banboon Sanctuary, welches als das beliebteste und erfolgreichste Naturschutzprojekt des Landes gilt. In dem intakten Dschungelgebiet lebt eine auf über 2.000 Exemplare angestiegene Population von Brüllaffen, die sich bei einer kleinen Wanderung gut beobachten lassen. Am Nachmittag überqueren wir dann bei Corozal die Grenze zu Mexico zur kurzen Weiterfahrt bis Chetumal.
13. Tag: Chetumal - Laguna de Bacalar - Valladolid
Frühmorgens können wir in der Laguna de Bacalar, deren tiefblaues Wasser noch reizvoller als jeder Karibikstrand erscheint, ein erfrischendes Bad nehmen. Anschließend geht es entlang der Karibikküste quer durch Yucatán bis zur charmanten Kolonialstadt Valladolid. Wir baden unterwegs in einem der Cenotes genannten Höhlenseen und lassen anschließend den Abend bei einem Bummel durch den kolonialen Altstadtkern ausklingen.
14. Tag: Valladolid - Chichén-Itzá - Holbox
An unserem letzten Programmtag besuchen wir mit Chichén-Itzá die bedeutendste, größte und am besten erhaltendste alte Mayastadt Yucatans. Besonders interessant ist diese faszinierende Stätte auch durch die architektonische Vermischung der Maya und Tolteken Kultur. Nach einer ausgiebigen Besichtigung geht es zu der abseits des Touristenrummels gelegenen Karibik-insel Holbox. Genießen Sie nun noch zwei entspannende Ferientage in einer schönen Bungalow-Anlage direkt am türkisfarbenen Meer der Karibik.
15. Tag: Insel Holbox
Erholungstag an der Karibik.
16. Tag: Rückreise
Nach dem Frühstück geht es in ca. zweistündiger Fahrt zum Flughafen Cancún. Rückflug via Mexiko-City nach Europa.
17. Tag: Rückkehr
Ankunft am Zielflughafen.
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Programmänderungen vorbehalten
Impfbestimmungen: keine Impfvorschriften, Hepatitis A empfohlen
Ideale Reisezeit: Oktober Mai
Auf Wunsch kann gegen 25 € Aufpreis am 8. Tag bereits die Weiterreise in ein komfortables Hotel nach Livingston erfolgen, wo Sie den folgenden Vormittag zur freien Verfügung haben und auf das Zusammentreffen mit der Gruppe warten
Visum/Pass: keine Visumpflicht; Reisepass mind. 6 Monate gültig
Verlängerungsprogramme nach Ihrer freien Wahl
Badeverlängerung Holbox, Xaloc Resort: Verlängern Sie noch um ein paar Tage auf der traumhaften Insel Holbox.
Preis ab 43 € pro Person/Nacht im Dopelzimmer. Ausführliche Programmbeschreibung auf Anfrage.
+ Informationen zum Staat
| NAME | República de Guatemala Republik Guatemala | |||
| BILD-FLAGGE | Flag of Guatemala.svg | |||
| BILD-FLAGGE-RAHMEN | ja | |||
| ARTIKEL-FLAGGE | Flagge Guatemalas | |||
| BILD-WAPPEN | Guatemala coa.png | |||
| ARTIKEL-WAPPEN | Wappen Guatemalas | |||
| WAHLSPRUCH | El país de la eterna primavera spanisch für „Das Land des ewigen Frühlings“ | |||
| AMTSSPRACHE | Spanisch | |||
| HAUPTSTADT | Guatemala-Stadt | |||
| STAATSFORM | Präsidialrepublik | |||
| STAATSOBERHAUPT | Präsident Álvaro Colom Caballeros | |||
| REGIERUNGSCHEF | ||||
| FLÄCHE | 109.021 | |||
| EINWOHNER | 12.728.111 Quelle: CIA World Factbook 2008 | |||
| BEV-DICHTE | 116,7 | |||
| BIP | 36.284 Mio. US$ (77.) | |||
| BIP-ERWEITERT | nominal (2008) International Monetary Fund, World Economic Outlook Database, April 2008 | |||
| BIP/EINWOHNER | 5.200 US$ (138.) | |||
| HDI | 0,689 (118.) | |||
| WÄHRUNG | 1 Quetzal | 100 Centavos 1 € | {{Wechselkurs|EUR|GTQ|NKS=2}} GTQ 100 GTQ | {{Wechselkurs|GTQ|EUR|Faktor=100|NKS=2}} € (Stand: {{Wechselkurs|EUR|GTQ|Datum=1}}) |
| UNABHÄNGIGKEIT | von Spanien am 15. September 1821 | |||
| NATIONALHYMNE | Guatemala Feliz | |||
| ZEITZONE | UTC −6h | |||
| KFZ-KENNZEICHEN | GCA | |||
| INTERNET-TLD | .gt | |||
| TELEFON-VORWAHL | +502 | |||
| BILD-LAGE | LocationGuatemala.svg | |||
| BILD1 | Guatemala.png |
+ Etymologie
+ Physische Geographie
Geomorphologie
Der nordöstliche Teil, Petén, ist Tiefland mit fast durchgehendem tropischen Regenwald. Im Zentrum Guatemalas liegt das Hochland mit Vulkanen bis zu 4.220 m Höhe. Hier ist auch einer der höchsten Vulkane Mittelamerikas zu finden, der Tajumulco. Mit seinen 4.220 m überragt er das Hochland von Guatemala. Siehe hierzu auch Liste von Vulkanen in Guatemala.Klima
Der flache und fruchtbare Küstenstreifen am Pazifik hat durchgehend feuchttropisches Klima.+ Humangeographie
Allgemeines
Das Hochland ist das kulturelle und bevölkerungsreichste Zentrum Guatemalas. In einem tiefergelegenen Teil dieser Hochlandregion liegt die heutige Hauptstadt Guatemala-Stadt.Ballungsgebiete
Die wichtigsten Städte sind (Stand 1. Januar 2007): Guatemala-Stadt ca. 3,5 Mio. (inoffizielle Schätzungen gehen bereits von 5 Millionen Einwohnern aus), Mixco 500.294 Einwohner, Villa Nueva 415.294 Einwohner, Amatitlán 82.870 Einwohner und Chinautla 61.520 Einwohner. Im Weiteren Quetzaltenango 115.000 Einwohner, Escuintla 92.500 Einwohner, Cobán 70.428 Einwohner, Huehuetenango 70.500 Einwohner, sowie Antigua mit 27.800 Einwohnern.+ Flora und Fauna
+ Bevölkerung
Sprachen und Dialekte
Spanisch ist die Amtssprache und Muttersprache der Mestizen und der europäischstämmigen Bevölkerung. Neben der Amtssprache Spanisch, die rund 65 % der Guatemalteken als Muttersprache sprechen, sind weitere sieben Sprachen anerkannt. Dazu zählen neben einigen Maya-Sprachen (darunter die Quiché-Sprache oder K’iche’ mit über 2 Millionen Sprechern) beispielsweise auch die Arawak-Sprache der Garifuna, das Igñeri. Bei den Garifuna, die enge Verbindungen mit Belize unterhalten, ist auch Englisch mit karibischem Einschlag sehr weit verbreitet. Die Xinca-Sprache wird nur noch von einigen älteren Menschen gesprochen. Hinzu kommen weitere Maya-Sprachen, die teilweise starke regionale Unterschiede aufweisen. Insgesamt werden in Guatemala 53 verschiedene indigene Sprachen und Idiome gesprochen, davon 21 Maya-Sprachen:| Sprache | Eigenname | Sprachfamilie> | Sprecher in Guatemala | Sprachgebiet |
|---|---|---|---|---|
| Acateco | Maya: Kanjobal-Chuj | 39.826 | um San Miguel Acatán | |
| Aguacateco | Awakateko | Maya: Quiché-Mam | 34.476 | West-Huehuetenango |
| Cakchiquel | Kaqchikel | Maya: Quiché-Mam | 1.002.790 | am Lago de Atitlán und Sololá |
| Chortí | Ch'orti' | Maya: Chol-Tzeltal | 74.600 | im südlichen Tiefland von Guatemala (um Copán) |
| Chuj | Chuj | Maya: Kanjobal-Chuj | 85.002 | Huehuetenango |
| Itzá | Itzá | Maya: Yucatán | 1.783 | am Petén-See |
| Ixil | Ixil | Maya: Quiché-Mam | 130.773 | El Quiché |
| Jacalteco | Popti' (Abxubal) | Maya: Kanjobal-Chuj | 83.814 | um Jacaltenango |
| Kanjobal | Q'anjob'al | Maya: Kanjobal-Chuj | 205.670 | Huehuetenango |
| Kekchí | Q'eqchi' | Maya: Quiché-Mam | 711.523 | Alta Verapaz bis Lago Izabal |
| Mam | Mam (Qyool) | Maya: Quiché-Mam | 1.094.926 | Huehuetenango |
| Mopan | Mopan | Maya: Yucatán | 13.077 | Süd-Petén |
| Pocomam | Poqomam | Maya: Quiché-Mam | 127.206 | um Guatemala-Stadt und Jalapa |
| Pocomchí | Poqomchi' | Maya: Quiché-Mam | 259.168 | um Guatemala-Stadt und Jalapa |
| Quiché | K'iche' | Maya: Quiché-Mam | 1.842.115 | El Quiché, Totonicapán, Sololá und Quetzaltenango |
| Sacapulteco | Maya: Quiché-Mam | 42.204 | El Quiché | |
| Sipacapense | Maya: Quiché-Mam | 5.944 | San Marcos | |
| Tacaneco | Maya: Quiché-Mam | 20.000 | um Tacaná (San Marcos) | |
| Tectiteco | Maya: Quiché-Mam | 4.755 | um Tectitán | |
| Tzutuhil | Tz'utujil | Maya: Quiché-Mam | 156.333 | um Santiago Atitlán |
| Uspanteco | Maya: Quiché-Mam | 21.399 | El Quiché | |
| Garífuna | Arawak | 6.539 | Izabal | |
| Xinca | Xinca | 297 | Jutiapa | |
| Quinco | Quinco | 123 | Izabal |
Religion
Ungefähr 60 Prozent der Bevölkerung sind römisch-katholisch, etwa 30 Prozent gehören protestantischen Kirchen an (vor allem freievangelikaler Kirchen). Länderinformationen des Auswärtigen Amtes zu Guatemala{{Internetquelle| hrsg= U.S. Department of State – Bureau of Democracy, Human Rights, and Labor| titel = International Religious Freedom Report 2006 – Guatemala| zugriff= 6. November 2006| datum=15. September 2006| url = http://www.state.gov/g/drl/rls/irf/2006/71462.htm}} In der christlichen Folklore des Landes sind viele Rituale der Maya eingeflossen. So finden sich zum Beispiel häufig Opfergaben für christliche Heilige auf den Kirchenstufen, wie sie früher Mayagottheiten dargebracht wurden. Starke Einflüsse sind auch aus dem Spanischen zu erkennen. Ein bekanntes Beispiel hierfür sind die großen Umzüge während der Karwoche ( Semana Santa) in Antigua, die sich in ähnlicher Form auch in Sevilla (Spanien) finden. Die Zahl der Muslime in Guatemala wird auf 1.200 geschätzt.+ Geschichte
+ Politik
Militär
Bis zur Unterzeichnung des Friedensabkommens im Jahr 1996 verfügten die Streitkräfte Guatemalas über insgesamt 44.200 Mann. In den Jahren danach wurden sie schrittweise stark verringert und umfassen heute etwa 15.000 Männer und Frauen. Heute unterstützen sie vor allem die Policía Nacional Civil bei der Bekämpfung der Kriminalität.+ Verwaltungsgliederung
+ Wirtschaft
Export
Die Hauptexportgüter des Landes sind Textilien und Kaffee, daneben werden Zucker, Baumwolle, Bananen, Tabak, Kautschuk, ätherische Öle und Kardamom ausgeführt und Fahrräder.Energiewirtschaft
Bis 1990 wurde Strom in Guatemala zu 92 % durch Wasserkraftwerke erzeugt und nur zu 8 % aus fossilen Brennstoffen. In den 90er Jahren wurden dann jedoch vorwiegend Heizkraftwerke gebaut, so dass 1996 nur noch 55 % des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt wurden. US Aid Dokument Nr. 20523 Bei den erneuerbaren Energien spielten neben der Wasserkraft auch die Kogeneration durch die Verbrennung von Bagasse in Zuckerrohrfabriken sowie die Nutzung von Geothermie eine Rolle. Kogeneration in der Zuckerindustrie in Guatemala wird seit 1992 praktiziert. Hierzu wurden vorhandene Dampfkessel durch moderne Hochdruckkessel ersetzt und der Verbrauch an Prozessdampf gesenkt. Improvements in Guatemala cogeneration to increase electrical output Photovoltaik wird in geringem Maße genutzt. Die Energiewirtschaft Guatemalas ist überwiegend privatisiert. Zielgruppenanalyse Guatemala 2009, Solarenergie, Wasserkraft und Windkraft, Deutsch-Guatemaltekische Handelskammer, November 2009 Um die Verwendung erneuerbarer Energien zu forcieren, wurde 2003 ein Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien verabschiedet, dass unter anderem eine zehnjährige Steuerbefreiung für entsprechende Investitionen vorsieht. Marta Rivera, REEEP Mexico City 2005Aufgrund der ländlichen Struktur in Guatemala beträgt der Anteil von Holz und Holzkohle am Energieverbrauch der Haushalte 90 %. Erneuerbare Energien in Zentralamerika, Thorsten Eßer, 20042008 trat Guatemala dem regionalen Energieabkommen Petrocaribe bei.Tourismus
Touristische Höhepunkte des Landes sind der Atitlán-See, die alte Hauptstadt Antigua Guatemala, die antike Mayastadt Tikal im Petén, der Lago Izabal mit dem Rio Dulce und Livingston an der Karibikküste, sowie einige andere sehenswerte Städte wie Quetzaltenango und Chichicastenango im Hochland. Guatemala macht auch interessant, dass das Land zahlreiche Klimazonen aufweist, die eine reiche Flora und Fauna hervorgebracht haben.Staatshaushalt
Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 5,56 Mrd. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 4,07 Mrd. US-Dollar gegenüber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in Höhe von 4,1 % des BIP. The World Factbook+ Infrastruktur
Straßennetz
Zwei internationale Straßen verbinden Guatemala mit El Salvador und Mexiko. Die legendäre Panamericana durchquert das Land in einer Länge von 511 km von San Cristóbal Frontera über Guatemala-Stadt, Flores, Huehuetenango nach Malacatán. Sie folgt der Centroamericana CA-1. Die zweite, die Carretera del Pacifico führt über Escuintla, Mazatenango, Coatepeque nach Tecún Umán. Die Carretera Interoceánica verbindet Puerto San José am Pazifik mit Puerto Barrios am Atlantik. Sie führt auch über Guatemala-Stadt. Von dieser Straße zweigt eine Verbindung nach Honduras ab, eine weitere erschließt Alta Verapaz und kurz vor Puerto Barrios führt eine neue Straße nach Flores in Petén. Alle wichtigen Departmentsstädte sind über asphaltierte Straßen verbunden. Insgesamt sind aber von dem 14.118 km (2002) langen Straßennetz nur 26 Prozent asphaltiert.Schienennetz
Die Transporte werden seit Oktober 2007 alle über das Straßensystem durch Lastwagen oder Busse abgewickelt, da in diesem Monat der letzte Zug zwischen Puerto Barrios am Karibischen Meer ( Golf von Honduras) und Guatemala-Stadt (Nordbahn) fuhr. Guatemala besaß einst ein Eisenbahnnetz mit der Spurweite von 914 mm in seiner größten Ausdehnung von 896 km. Neben der bereits erwähnten Strecke gehörten noch die Hauptlinien Guatemala-Stadt – Escuintla – Puerto San José, die Zentralbahn Santa Maria (bei Escuintla) – Mazatenango – Retalhuleu – Coatépeque – Ayutla (heute Tecún Umán) und Zacapa – Anguiatu (an der Grenze zu El Salvador) dazu. Weitere Nebenlinien waren Ocós – Ayutla, Champerico – Caballo Blanco (bei Retalhuleu), San Antonio – Palo Gordo (bei Mazatenango) und Mulua (bei Retalhuleu) – San Felipe. Anschluss an dieses Bahnnetz hatten noch die Bananenbahnen Bananera – Quirigua an der Nordbahn und Rio Bravo – Tiquisate – Izabal an der Zentralbahn. Das Eisenbahnzeitalter begann in Guatemala 1877 mit dem Bau der Bahn von Puerto San José nach Escuintla. 1904 wurde die Guatemala Railroad gegründet, eine von der United Fruit Company initiierte Gründung. Diese trieb den Bau der oben genannten Bahnen voran, um die von der United Fruit Company in Guatemala erworbenen Ländereien zu erschließen. Die Gesellschaft ging 1912 in der International Railways of Central America auf. Die Bahngesellschaft gehörte Jahrzehnte zu einem hervorragend gemanagten Bahnsystem. Durch falsche politische Weichenstellungen (einseitige Bevorzugung der Straße) begann allerdings in den 60er Jahren der Abstieg. 1968 übernahm der Staat die damals nahezu bankrotte Bahn. Die staatliche Ferrocarriles Guatemaltecos ( FEGUA) übernahm den Betrieb. Zur Konsolidierung wurden die ersten Nebenlinien eingestellt. Trotzdem setzte sich die Abwärtsbewegung fort und im März 1996 wurde der Restverkehr eingestellt. Die US-amerikanische Railroad Development Corporation konnte eine Konzession erwerben, die 50 Jahre laufen sollte. Der Gesellschaft gelang es, die Strecke der Nordbahn von Puerto Barrios nach Guatemala-Stadt wieder in Betrieb zu nehmen. Allerdings scheiterten die Bemühungen um eine Wiederinbetriebnahme weiterer in der Konzession vorgesehener Strecken. Nach Streitigkeiten zwischen der Railroad Development Corporation und der Regierung folgte 2007 die oben erwähnte Einstellung des Betriebs. Es gab noch zwei weitere Bahnen in Guatemala, die 95 km lange Ferrocarril de Los Altos, gebaut in Normalspur, zwischen San Felipe und Quezaltenango und die 45 km lange Ferrocarril de Verapaz, gebaut in Kapspur, zwischen Panzós und Panacajche. Die Ferrocarril de Los Altos wurde 1934 durch Unwetter zerstört, die Ferrocarril de Verapaz nach Ausbau der Straße in den 60er Jahren eingestellt.Flugverkehr
Guatemala hat drei internationale Verkehrsflughäfen in Guatemala-Stadt ( La Aurora), Flores ( Mundo Maya) und Quetzaltenango. Diese drei Flughäfen wurden von 2005 bis 2007 im Rahmen eines nationalen Infrastrukturprogrammes umfassend modernisiert. Bei Puerto Barrios und Puerto San José befinden sich Flughäfen von regionaler Bedeutung. Daneben gibt es eine Reihe kleinerer Flugplätze für die Allgemeine Luftfahrt.Häfen
Guatemala hat zwei große Häfen, über die der größte Teil der Exporte abgewickelt wird, Puerto Santo Tomás am Atlantik in der Nähe von Puerto Barrios gelegen und Puerto Quetzal, der zu Puerto San José gehört, am Pazifik. Dazu kommt noch der kleine Pazifikhafen von Champerico, der für die Kaffeeanbaugebiete um Retalhuleu und San Felipe wichtig ist/war.+ Kultur
+ Siehe auch
+ Quellen
+ Auswahlbibliographie
+ Dokumentarfilme
+ Weblinks
Die Leistungen unserer Reisen ...
... sind bei den einzelnen Lateinamerika-Reisen jeweils detailliert genannt. Grundsätzlich sind bei allen Gruppenreisen folgende Leistungen enthalten, die auf den Folgeseiten nicht nochmals einzeln aufgeführt werden:
Abflughäfen / Flugkontingente
Für unsere Gruppenreisen werden bei den Fluggesellschaften i.d.R. Kontingente angelegt, über die wir meist bis 8 Wochen vor Reisebeginn verfügen können. Bei kurzfristigeren Buchungen muss der Flug i.d.R. einzeln auf Vakanz und ggf. zu einem höheren Tarif gebucht werden. Für diesen Fall behalten wir uns in Abstimmung mit dem Kunden die Berechnung eines Aufpreises vor. Zubringerflüge zu dem Flughafen, ab dem die Langstrecke startet, müssen grundsätzlich auf Vakanz gebucht werden. Grundsätzlich empfehlen wir eine frühzeitige Buchung.
EZZ-Single Spezial
Bei allen "ACTIVE"-Reisen kann ein 1/2 DZ gebucht werden. Selbst wenn wir keinen gleichgeschlechtlichen Zimmerpartner haben und Sie stattdessen ein Zimmer alleine belegen, berechnen wir keinen Einzelzimmerzuschlag (EZZ)! Der EZZ wird nur berechnet, wenn Sie explizit ein Einzelzimmer buchen.
Verlängerungsmöglichkeiten
Sofern wir den vorgebuchten Rückflug umbuchen können (was häufig auch ohne Aufpreis möglich ist), organisieren wir Ihnen gerne ein Anschlussprogramm oder lassen Ihnen den Freiraum für Unternehmungen auf eigene Faust. Wir beraten Sie gerne!
Frühbucherrabatt für Gruppenreisen / Kleingruppen- und Treuerabatt
Für Gruppenreisen, die mindestens 6 Monate vor dem ausgeschriebenen Abreisedatum gebucht werden, gewähren wir einen Frühbucherrabatt von 3%.
Für Buchungen ab 4 Personen für die gleiche Reise gewähren wir einen Kleingruppenrabatt, dessen Höhe wir Ihnen auf Anfrage gerne mitteilen. Sie richtet sich nach der Personenanzahl und der gebuchten Reise.
Wenn Sie schon einmal eine Reise bei avenTOURa gebucht haben, erhalten Sie für alle weiteren Buchungen, die Sie nach Abschluss der ersten Reise tätigen, einen Treuerabatt von 3%. Maximal zwei der genannten Rabatte (Frühbucher-, Kleingruppen- bzw. Treuerabatt) können kombiniert werden.
Umweltfreundliche Anreise / Rail & Fly
Der schonende Umgang unserer Umwelt ist uns ein wichtiges Anliegen. Grundsätzlich empfehlen wir, wenn immer möglich, zum Abflughafen mit der Bahn anzureisen. Wir haben für Sie mit der Deutschen Bahn einen sehr günstigen Tarif für Rail & Fly ausgehandelt. Das Ticket für Ihre Hin- und Rückfahrt bieten wir zum Sonderpreis von 69 € (1. Klasse 138 €) an. Sie können dieses Angebot über unser Buchungsformular mitbuchen.