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++ Reiseablauf ++
1. Tag: Anreise
Flug nach Quito. Ankunft am Abend und Transfer in unser zentral gelegenes Hotel.
2. Tag: Von Quito zum Äquator
Am Vormittag erkunden wir die weltberühmte koloniale Altstadt Quitos, die mit ihren vielen belebten Plätzen und Kirchen aus dem 16. Jahrhundert von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Nachmittags unternehmen wir einen Ausflug zum Äquatordenkmal Mitad del Mundo und besuchen das Museum der indianischen Kulturen.
3. Tag: Die Straße der Vulkane
Wir fahren über die legendäre »Straße der Vulkane« in den Nationalpark Cotopaxi zum Bergsee Limpiopungo. Bei gutem Wetter können wir bis zur Schneegrenze gelangen. Nach einem Picknick vor imposantem Panorama fahren wir zur Hacienda San Mateo, wo wir unsere Unterkunft beziehen.
4. Tag: Quilotoa Lagune
Fahrt über das Indiodorf Zumbahua zur Quilotoa Lagune, einer der schönsten Bergseen der ecuadorianischen Anden. Nach einer kleinen Wanderung fahren wir weiter nach Riobamba, der Provinzhauptstadt Chimborazos. Am Abend schlendern wir durch die Gassen der Altstadt.
5. Tag: Zugfahrt über die Teufelsnase
Früh am Morgen begeben wir uns zum Bahnhof und starten zu unserer Zugfahrt durch die Anden, vorbei an der Colta Lagune und im Zick-Zack über die berühmte »Teufelsnase« nach Alausi, wo der Bus auf uns wartet. Wir fahren weiter ins Tal von Baños. Mit seinem milden Klima und seiner traumhaften Lage ist Baños ein Ort wie geschaffen zur Erholung und Entspannung.
6. Tag: Radtour zu den Wasserfällen bei Baños
Während einer Fahrradtour erleben wir das wunderschöne Tal von Baños und radeln zu den Wasserfällen Manto de la Novia und dem Pailón del Diablo, dem Teufelsbecken. In dem kleinen Ort Río Verde werden wir zu Mittag essen, bevor wir mit einem Pickup zurück nach Baños fahren. Am Abend haben wir die Möglichkeit zu einem entspannenden Bad in den heißen Quellen von Baños.
7. Tag: Wanderung zum Tunguragua
Heute unternehmen wir eine Wanderung nach Bellavista und zum Aussichtsplatz auf den Tunguragua Vulkan, der sich zur Zeit in aktivem Zustand befindet. Am Nachmittag bleibt noch Zeit zu einer weiteren Wanderung oder zur freien Verfügung im Kurort Baños.
8. Tag: Fahrt ins Amazonastiefland
Mit dem öffentlichen Bus fahren wir an stetig tropischer werdender Vegetation vorbei hinab ins Amazonasgebiet bis nach Puerto Napo. Hier am oberen Yatun Yacu Fluss befindet sich die angenehme Shangri-La Lodge, wo wir Unterkunft beziehen werden. Bei gutem Wetter unternehmen wir am Nachmittag eine ungefährliche Tubing Flussfahrt bis zur Brücke über den Napo Fluss.
9. Tag: Dschungelexkursion
Heute begleitet uns unser einheimischer Führer durch den tropischen Regenwald und erklärt Heil- und Nutzpflanzen des Waldes. Wir gelangen zu einer Gruft und können Fledermäuse beobachten. Zurück in unserer Lodge können wir den Nachmittag am Fluss verbringen. Am Abend werden wir uns bei gutem Wetter zu einem Lagerfeuer am Flußufer zusammensetzen und die Geräusche des nächtlichen Dschungels auf uns wirken lassen.
10. Tag: Übernachtung im Indio-Dorf
Mit Pickups fahren wir den Napo Fluss entlang bis in das kleine Dorf Misahuallí, wo meist zahlreiche Kapuzineraffen am Flussufer spielen. Nach einem erfrischenden Bad im Fluss und einem guten Mittagessen wandern wir ca. 3 Stunden durch Sekundär- und Primärwald bis zum Indiodorf Capirona. Unser Gepäck wird schon am Morgen abgeholt und in das Dorf gebracht, so dass wir nur mit kleinen Rucksäcken wandern. In Capirona übernachten wir in einer von den Indios in Eigenregie errichteten und betriebenen Lodge.
11. Tag: Capirona
Unsere indianischen Führer erklären uns bei einer Wanderung die Flora und Fauna des Dschungels. Mit dem Kanu gelangen wir zurück ins Dorf, wo wir uns am Nachmittag im Goldwaschen am Fluss probieren können. Im Anschluss sehen wir traditionelle Jagdfallen, den Prozess der Herstellung von Keramik und des typischen Maniokbiers, der Chicha. Am Abend erwartet uns ein interkulturelles Abschiedsfest mit traditioneller Musik der Quichuas.
12. Tag: Capirona - Papallacta
Nach dem Frühstück geht es mit dem Pick up zurück in die »Zivilisation« nach Tena. Von hier aus verlassen wir mit dem öffentlichen Bus das Amazonasgebiet und gelangen zurück in die Anden nach Papallacta, das auf 3.500 m liegt. Dort entspannen wir in herrlicher Landschaft in den schönsten Thermalquellen des Landes.
13. Tag: Papallacta - Otavalo
Wir unternehmen eine kleine Wanderung am Fluss durch die typische Hochlandvegetation, bevor uns unser Bus abholt und zu einem spektakulären Aussichtsplatz im Nationalpark Cayambe Coca auf fast 4.500 Höhenmeter bringt. Mit etwas Glück können wir in diesem Andengebiet Kondore beobachten. Im Anschluss fahren wir weiter Richtung Norden in die Kleinstadt Otavalo, wo wir uns im Hotel einrichten und eine kleine Stadtbesichtigung unternehmen.
14. Tag: Naturschutzgebiet El Ángel
Unser heutiger Tagesausflug bringt uns in die »Weiße Stadt« Ibarra, in das trockene Chota Tal und zum Naturschutzgebiet »El Ángel«, wo wir eine Wanderung durch die bezaubernde Páramo Landschaft der Frailejones unternehmen und den Papyruswald kennen lernen. Nach unserer Rückkehr werden wir am Abend in Otavalo den Live-Auftritt einer traditionellen Folkloregruppe erleben.
15. Tag: Marktbesuch und Laguna Cuicocha
Früh morgens besuchen wir den Viehmarkt und im Anschluss den berühmten Samstagsmarkt von Otavalo. Es bleibt genug Zeit um über den Markt zu schlendern, zu feilschen und die Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Am Nachmittag unternehmen wir einen Ausflug zur Meerschweinchen-Lagune Cuicocha.
16. Tag: Kolibriparadies Mindo
Unser Bus bringt uns nach Cochasquí, einer der wichtigsten archäologischen Ausgrabungsstätten der ecuadorianischen Anden. Nach der Besichtigung fahren wir weiter in den tropischen Bergnebelwald nach Mindo, wo wir im Kolibriparadies Sacha Tamia Unterkunft beziehen und einen kleinen Rundgang durch den Wald unternehmen.
17. Tag: Mindo Lindo
Mindo Lindo - herrliches Mindo. Wir wandern am Fluss zur Schmetterlingsfarm Mariposario und im Anschluss zum Wasserfall Nambio, wo wir baden können, bevor uns unser Bus in Mindo abholt und zurück zu unserer Unterkunft bringt. Der Rest des Tages steht zur Beobachtung der insgesamt 29 verschiedenen Kolibriarten zur Verfügung. Das beheizte Schwimmbad mit Whirlpool ist bis Abends geöffnet.
18. Tag: Fahrt zum Pazifik
Nach dem Frühstück verlassen wir mit unserem Bus die Berge. Unterwegs besichtigen wir den wunderschönen Wasserfall »La Cascada Azúl«. Unser Zielort ist der einsame Pazifikstrand von Cumilinche, wo wir am Nachmittag eintreffen und noch genug Zeit zu einem Bad im Meer und zu einem Cocktail in der Hängematte unter Kokospalmen haben.
19. Tag: Cumilinche
Erholungstag am Strand. Bei Ebbe kann man kilometerweit am einsamen Sandstrand von Bucht zu Bucht entlang laufen, Muscheln suchen, und den Pelikanen bei ihren Sturzflügen ins Meer zusehen.
20. Tag: Ausflug zum Vogelfelsen
Heute fahren wir in den nahe gelegenen Ferienort Atacames. Ein Boot bringt uns zum Vogelfelsen, wo Pelikane, Fregattvögel und Blaufußtölpel nisten. Im Anschluss haben wir die Möglichkeit, die tropische Atmosphäre der Strandmeile mit ihren zahlreichen Bambusbars zu genießen. Am Abend fahren wir zurück nach Cumilinche.
21. Tag: Rückfahrt nach Quito
Nach dem Frühstück und einem letzten Bad im Pazifik geht es über eine interessante Strecke zurück ins Hochland nach Quito, wo wir am späten Nachmittag ankommen. Am Abend können wir noch einmal die beleuchtete Altstadt Quitos besuchen und uns nach einem Abschiedsessen in das Nachtleben der Hauptstadt stürzen.
22. Tag: Rückflug
Am Vormittag besuchen wir noch das archäologische Museum der Zentralbank und den Kunsthandwerksmarkt am El Ejido Park. Nachmittags Rückflug nach Deutschland.
23. Tag: Ankunft
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Ideale Reisezeit: ganzjährig gut bereisbar (von Mai bis Oktober im Hochland Tockenzeit mit kühlen Nächten)
Visum/Pass: keine Visumpflicht; Reisepass mind. 6 Monate gültig
Business Class-Aufpreis: ab 2.100 €
Programmänderungen vorbehalten
Verlängerungsprogramme nach Ihrer freien Wahl
Galapagoskreuzfahrt, 5 oder 8 Tage, ab Guayaquil: Galápagos gilt als eines der faszinierendsten Naturziele der Welt. Nirgendwo sonst haben Sie intensiveren Kontakt zu einer einzigartgen Tierwelt. Während einer 5- oder 8-tägigen Kreuzfahrt lernen Sie die Vielfalt dieser Pazifikinseln kennen.
Preis ab 1.329 € (5 Tage) bzw. 1.749 € (8 Tage) bei 1 Person / EZZ: auf Anfrage
Ausführliche Programmbeschreibung auf Anfrage.
+ Informationen zum Staat
| NAME | República del Ecuador Republik Ecuador |
| BILD-FLAGGE | Flag of Ecuador.svg |
| ARTIKEL-FLAGGE | Flagge Ecuadors |
| BILD-WAPPEN | Coat of arms of Ecuador.svg |
| BILD-WAPPEN-BREITE | 100px |
| ARTIKEL-WAPPEN | Wappen Ecuadors |
| WAHLSPRUCH | Libertad y Orden ( span. für „Freiheit und Ordnung“) |
| AMTSSPRACHE | Spanisch und Ketschua |
| HAUPTSTADT | Quito |
| STAATSFORM | Präsidialrepublik |
| STAATSOBERHAUPT | Präsident Rafael Correa |
| FLÄCHE | 256.370 |
| EINWOHNER | 13.547.500 ( CIA 2006) |
| BEV-DICHTE | 52,8 |
| BIP | 44.184 Mio. US$ (69.) |
| BIP-ERWEITERT | nominal (2007) International Monetary Fund, World Economic Outlook Database, April 2008 |
| BIP/EINWOHNER | 3.261 US$ (98.) |
| HDI | 0,806 (80.)http://hdrstats.undp.org/en/countries/country_fact_sheets/cty_fs_ECU.html |
| WÄHRUNG | US-Dollar |
| NATIONALHYMNE | Salve, Oh Patria |
| ZEITZONE | UTC-5 |
| KFZ-KENNZEICHEN | EC |
| INTERNET-TLD | .ec |
| TELEFON-VORWAHL | +593 |
| BILD-LAGE | South America location ECU.png |
| BILD-LAGE-BESCHREIBUNG | Lage von Ecuador in Südamerika |
+ Geographie
Costa
miniaturDie Costa (Küste) ist der westliche Teil Ecuadors und ist etwa 80.000 km² groß. Auf gut einem Viertel der Landesfläche lebt etwa die Hälfte der Ecuadorianer. Die Costa besteht aus fruchtbaren Schwemmebenen und welligen Hügellandschaften von etwa 500 km Länge und bis zu 200 km Breite. Durch die Costa verläuft das bis zu 800 m hohe Küstengebirge Cordillera Costanera, das in Guayas in den Gebirgszug Cordillera Chongón-Colonche übergeht. Die südliche Costa wird durch das Flusssystem des 60 km langen Guayas und dessen Zuflüsse Babahoyo und Daule geprägt, das mit mehr als 36.000 km² größte Wassereinzugssystem der amerikanischen Pazifikküste.Sierra
miniatur Cotopaxi und der Rumiñahui in der Sierra. andine Region des Landes heißt Sierra (Gebirge) und ist mehr als 80.000 km² groß. Traditionell ist sie die bevölkerungsreichste Region, heute leben hier 38 % der Ecuadorianer. Die Sierra besteht aus den beiden Gebirgszügen Cordillera Occidental und Cordillera Central (auch: Cordillera Oriental und selten Cordillera Real) sowie dem dazwischen liegenden Hochtal (manchmal altiplano genannt). Die Cordillera Occidental ist generell niedriger, beheimatet aber den höchsten Berg Ecuadors, den Chimborazo. Der höchste Berg der Cordillera Central ist der fast 5900 m hohe Cotopaxi. Das Hochtal befindet sich auf 1800 bis 3200 m Höhe und ist etwa 500 km lang sowie 20–30 km breit und beheimatet eine Reihe mittelhoher interandiner Berge. Aufgrund des regen Vulkanismus nannte Alexander von Humboldt das Tal „Straße der Vulkane“. Das Hochtal ist durch Bergriegel (nudos) in acht Talkessel (cuencas oder hoyas) unterteilt; andere Autoren zählen bis zu zwölf solcher Kessel.Oriente
miniatur Río Pastaza zwischen Macas und Puyo Regenwälder des Amazonasbeckens. Die Region ist fast 100.000 km² groß, aber nur äußerst dünn besiedelt. Infolge des 1941/42 verlorenen Krieges gegen Peru musste Ecuador ein 200.000 km² großes Amazonasgebiet (40 % der damaligen Landesfläche) an das südliche Nachbarland abtreten und verlor den Zugang zum Amazonas, allerdings stand dieses Gebiet zuvor niemals unter effektivem staatlichem Einfluss. Der Oriente lässt sich in die dicht bewaldeten Ausläufer der Anden mit den drei Vulkanen Sumaco, Pan de Azúcar und Reventador der Subkordillere Galeras-Napo sowie die tiefe gelegene (unter 400 m) und flache Amazonasebene unterteilen. Alle Flüsse des Oriente sind Zuflüsse des Amazonas. Die wichtigsten von ihnen sind der 850 km lange Napo, der Coca, der Pastaza, der Grenzfluss zu Kolumbien Putumayo und der Aguarico. Bei Agoyán bildet der Pastaza den mit 60 Meter Fallhöhe größten Wasserfall Ecuadors. Das Klima der Region ist feucht-heißes tropisches Klima.Galápagos
miniatur Galápagos-Insel Bartolomé Pazifik gelegenen Galápagos-Inseln, die offiziell Archipiélago de Colón heißen, bilden die vierte geographische Zone Ecuadors. Ähnlich wie Hawaii sind die Inseln geologisch sehr jung (zwischen 700.000 und 3 Millionen Jahren) und ozeanisch-vulkanischen Ursprungs, das heißt, sie hatten niemals in ihrer Geschichte Kontakt zum Festland. Die Gesamtfläche der auf 320 km verstreuten Inselgruppe beträgt mehr als 8000 km², von denen über die Hälfte auf die Hauptinsel Isabela entfällt. Im Nordteil der Inseln, genau auf dem Äquator, liegt mit dem Vulkan Wolf (1707 m) auch die höchste Erhebung der Galápagos-Inseln.Klima
Das Klima Ecuadors ist sehr vielfältig. Geprägt wird das Klima zum einen durch starke regionale Temperaturunterschiede aufgrund unterschiedlicher Höhenlagen (0 bis über 6000 m). Zum anderen sind die Niederschlagsmengen äußerst unterschiedlich, bedingt durch Unterschiede in der Topographie sowie durch den Humboldtstrom. Aufgrund der Äquatornähe ist die Temperaturverteilung über das Jahr relativ gleichmäßig. Besonders in der Sierra gibt es ausgeprägte Tages-Nacht-Temperaturschwankungen. Die klimatischen Unterschiede sind selbst innerhalb kurzer Entfernungen deutlich. So ist der Norden Quitos wesentlich wärmer und trockener als der Süden. Auch ist der Gipfel des Illiniza Sur vergletschert, während der benachbarte und praktisch gleich hohe Illiniza Norte meistens schneefrei ist. Entlang des Höhenprofils wird in Ecuador zwischen Tierra Caliente (bis 1000 m), Tierra Templada (bis 2000 m), Tierra Fría (bis 3000 m), Tierra Helada (bis 4800 m) und Tierra Nevada (darüber) unterschieden. Innerhalb der ersten drei dieser Höhensektoren (bis 3000 m) unterscheidet sich das Klima durch sehr unterschiedliche Niederschlagsmengen, darüber sind alle Regionen niederschlagsreich.Berge und Vulkanismus
| Höhe | Gebirge | Region | Provinz | |
|---|---|---|---|---|
| Chimborazo | 6310 | Cordillera Occidental | Sierra | Chimborazo |
| Cotopaxi | 5897 | Cordillera Central | Sierra | Cotopaxi |
| Cayambe | 5790 | Cordillera Central | Sierra | Pichincha |
| Antisana | 5758 | Cordillera Central | Sierra | Napo |
| El Altar | 5319 | Cordillera Central | Sierra | Chimborazo |
| Iliniza Sur | 5263 | Cordillera Occidental | Sierra | Cotopaxi |
| Sangay | 5230 | Cordillera Central | Sierra | Morona Santiago |
| Iliniza Norte | 5116 | Cordillera Occidental | Sierra | Pichincha |
| Tungurahua | 5023 | Cordillera Central | Sierra | Tungurahua |
| Carihuairazo | 5018 | Cordillera Occidental | Sierra | Tungurahua |
Umwelt
Biosphärenreservate
Die UNESCO hat vier Gebiete Ecuadors zu Biosphärenreservaten erklärt:Nationalparke
miniatur miniatur In Ecuador gibt es zwölf Nationalparkshttp://www.goecuador.com/ecuador-general-info/ecuador-national-parks.html, die drei Biosphärenreservate und folgende neun:Weitere Schutzgebiete
Küstenregion+ Bevölkerung
Ethnische Zusammensetzung
Die ethnische Zusammensetzung des Landes ist äußerst heterogen, eine Quantifizierung ist allerdings sehr schwierig. Generell lässt sich sagen, dass wie in den anderen Andenstaaten der Anteil der indigenen Bevölkerung sehr hoch ist. Das lässt sich zum einen durch die dichte Besiedlung durch indigene Bevölkerungen unter der Herrschaft der Inka erklären, andererseits dadurch, dass es nach Ecuador, außer aus Spanien, kaum europäische Einwanderung gab – anders als etwa in Argentinien, Uruguay, Brasilien oder Chile. Die verwendeten Kategorien „indigene Bevölkerung“, „Mestizen“ und „europäisch-stämmige Bevölkerung“ sind dabei kaum statistisch abgrenzbar, da Selbsteinschätzung der Befragten bei statistischen Erhebungen zugrunde gelegt wird. Zwischen indigener Bevölkerung und Mestizen, also Nachkommen indigener und aus Europa stammender Menschen, sind die Grenzen fließend, da kulturelle Identifikation hier vielfach eine ebenso bedeutende Rolle spielt wie tatsächliche Abstammung. Dasselbe gilt für die Abgrenzung der Mestizen von der europäisch-stämmigen Bevölkerung auf der anderen Seite.Sprachen
Neben der Amtssprache Spanisch besitzt auch die zweite Amtssprache Kichwa (auch Quichua) mit etwa zwei Millionen Sprechern große Bedeutung, vor allem in der Sierra. Kichwa ist eine Gruppe regionaler Mundarten des Quechua, der lingua franca der Inkas, den diese nach der Eroberung der Region im 15. Jahrhundert eingeführt haben. Daneben werden in der nördlichen Costa und im Oriente auch noch einige lokale indigene Sprachen und Dialekte gesprochen. Von diesen ist das im südlichen Oriente gesprochene Shuar mit etwa 100.000 Sprechern am weitesten verbreitet. Des Weiteren werden auch einige Barbacoa-Sprachen gesprochen, doch erreicht keine weitere indigene Sprache die Zahl von 5.000 Sprechern.Religion
72,3 % der Bevölkerung gibt römisch-katholisch als Glaubensrichtung an. Die katholische Kirche Ecuadors gilt als eine der konservativsten Lateinamerikas. Das seit 1907 geltende Religionsgesetz hob jedoch die dominante Stellung der katholischen Kirche als Staatskirche auf und stellte alle Religionen gleich. Die Beziehungen zwischen der Kirche und dem Staat regelt der Modus Vivendi von 1937. Daneben gibt es auch eine protestantische Minderheit. Unter Teilen der einheimischen Urbevölkerung haben sich auch traditionelle indianische Religionen erhalten.+ Soziales
Bildung
Es ist allgemein üblich, dass Kinder im entsprechenden Alter die Grundschule besuchen. Jedoch schließt für viele Kinder keine weitere Schulbildung an. Kinderarbeit ist verbreitet. Die Bildungsausgaben der Regierung machen einen geringen Teil des Bruttonationaleinkommens aus.{{internetquelle>url=http://www.educationforecuador.org/problem.shtml>sprache=englisch>titel=The Issues>werk=Education for Ecuador>zugriff=10. März 2010}} Ecuador hat zahlreiche Universitäten.Gesundheit
Die Lebenserwartung in Ecuador beträgt etwa 70 Jahre.http://www.fightingdiseases.org/main/country.php?country_id=53 Ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung ist ohne Zugang zu sauberem Wasser.http://www.fightingdiseases.org/main/country.php?country_id=53 In Ecuador gibt es 686 Malaria-Fälle pro 100.000 Einwohner.http://www.fightingdiseases.org/main/country.php?country_id=53+ Geschichte
+ Politik
Politisches System
miniaturEcuador ist eine Präsidialrepublik mit repräsentativer Demokratie und Mehrparteiensystem. Der Präsident und das Parlament, die Nationalversammlung mit 100 Sitzen, werden am selben Tag direkt gewählt. Der Präsident ist Staatsoberhaupt und Regierungschef und damit Chef der Exekutive. Die Legislative wird von Regierung und Nationalversammlung gemeinsam ausgeübt. Die Unabhängigkeit der Judikative von den anderen beiden Bereichen der Staatsgewalt ist in der Verfassung garantiert.Innenpolitik
miniatur Rafael Correa Konkordanzdemokratie auf: Die politische Macht im Lande muss ständig zwischen den beiden bedeutenden Großregionen Costa und Sierra mit ihren Zentren Guayaquil und Quito austariert werden. Bei Präsidentschaftswahlen nominieren alle Parteien, die sich Chancen auf den Wahlsieg ausrechnen, ein Gespann aus Präsidentschafts- und Vizepräsidentschaftskandidat, von denen jeweils einer aus der einen und einer aus der anderen Großregion stammt. Der Einfluss der politischen Parteien ist jeweils ebenfalls weitgehend auf je eine Region beschränkt: Der christlich-soziale Partido Social Cristiano (PSC) und der populistische Partido Roldosista Ecuatoriano (PRE) sind die dominierenden Parteien in der Küstenregion. In der Andenregion dominierten die sozialdemokratische Izquierda Democrática (ID) und Pachakutik, die politische Bewegung der Indianerorganisation CONAIE. Nach den Wahlen von 2006 bildeten zwei erst 2002 gegründete Parteien, der PRIAN des schwerreichen Unternehmers Álvaro Noboa und der Partido Sociedad Patriótica des 2005 entmachteten Präsidenten Lucio Gutiérrez die stärksten politischen Blöcke im Nationalkongress.Verfassung
Am 15. April 2007 entschieden die ecuadorianischen Wähler in einer Volksabstimmung mit 81,7 % der Stimmen, dass eine neue Verfassunggebende Versammlung einberufen werden solle. Los datos oficiales del TSE confirman el triunfo del Sí, El Universo (Guayaquil), 17. April 2007 (spanisch) Bei den am 30. September 2007 stattgefundenen Wahlen zur Verfassunggebenden Versammlung wurde erstmals in der Geschichte des Landes ein Quotengesetz angewandt, wonach sich männliche und weibliche Kandidaten auf den Listenplätzen stets abwechseln müssen.Leonie Fuhrmann, Ecuador: Erste Risse im strahlenden Bild, Telepolis, 8. Juli 2007. Nach dem offiziellen Endergebnis erhielt PAÍS, die Liste von Präsident Correa, die überragende Mehrheit von 80 der 130 Sitze, die nächstgrößeren Parteien sind PSP (19), PRIAN (8) und PSC (5).Tribunal Supremo Electoral, Asambleístas electos, abgerufen am 21. November 2007 (spanisch) Die Verfassunggebende Versammlung Ecuadors 2007/08 nahm am 30. November 2007 ihre Arbeit auf und erklärte am ersten Sitzungstag eine unbefristete Sitzungspause für den Nationalkongress. La Asamblea Constituyente de Ecuador suspende el Congreso de forma indefinida, El País, 30. November 2007 (spanisch) Im Juli 2008 wurde der erarbeitete Text mit 94 : 36 Stimmen von der verfassunggebenden Versammlung und am 28. September 2008 in einer Volksabstimmung von etwa 63% der Wähler angenommen.RedGlobe: Verfassunggebende Versammlung beschließt Text des neuen Grundgesetzes, 25. Juli 2008. Ecuador erhält eine neue Verfassung, baz online, 29. September 2008. Am 20. Oktober 2008 trat die neue Verfassung in Kraft. Es ist bereits die 20. in der 178-jährigen Geschichte des Landes.+ Verwaltung
Verwaltungsgliederung
miniaturZur Verwaltung des Staates gibt es eine Aufteilung inStädte
miniatur{{Hauptartikel|Liste der Städte in Ecuador}}+ Wirtschaft
Soziale Lage
Ecuador ist gemessen am BIP pro Kopf nach Kaufkraftparitäten das zweitärmste Land Südamerikas. Wie in den meisten lateinamerikanischen Ländern ist die wirtschaftliche Ungleichheit extrem hoch: Während die oberen 20 % etwa 58 % des Nationaleinkommens erzielen, bleiben für die untersten 40 % lediglich 11 %.http://www.unicef.org/infobycountry/ecuador_statistics.htmlNach Angaben der Weltgesundheitsorganisation liegt die Lebenserwartung für Männer mit 70 Jahren im südamerikanischen Mittelfeld (Schlusslicht ist Bolivien mit 63 Jahren, Spitzenreiter Chile mit 74). Ähnliches trifft auf die Säuglingssterblichkeit (unter 1) und die Kindersterblichkeit (unter 5) mit 23 pro Tausend bzw. 25 pro Tausend zu – allerdings ist hier der Abstand sowohl zu Bolivien (52/65) und Chile (8/10) größer. 15 % der Bevölkerung leben von weniger als einem Dollar am Tag – nach Bolivien und Paraguay der höchste Wert auf dem Subkontinent. Dagegen wird Ecuador beim Zugang zu sauberem Trinkwasser (89 % in ländlichen Gegenden) und Sanitätseinrichtungen (82 %) nur von Uruguay übertroffen. Eine mögliche Erklärung ist die hohe Bevölkerungsdichte bei gleichzeitig geringer Urbanisierung, die eine Erschließung gleichzeitig dringlicher und günstiger machen (siehe Geographie Ecuadors). Mit 5,5 % Gesundheitsausgaben am BIP liegt Ecuador im unteren Mittelfeld: Schlusslicht Peru gibt 4,1 % aus, Argentinien 9,6 % – aber Chile auch nur 6,1 %. Mit 12 Toten im Jahr pro 100.000 Menschen spielt HIV/ Aids in Ecuador wie in den meisten Ländern Südamerikas keine große Rolle – traurige Ausnahmen sind hier Guyana und Surinam mit mehr als 150 Toten pro 100.000. In einigen Staaten Sub- Sahara Afrikas liegt diese Zahl im vierstelligen Bereich (in Deutschland sind es „unter 10“). Erstaunlicherweise hat Ecuador nach WHO-Angaben nach Chile mit 5,6 % die zweitniedrigste Rate an Schwangerschaften von Minderjährigen – was aber auch an veralteten Daten liegen kann. Das Nachbarland Kolumbien ist hier mit 9,2 % führend. Die wirtschaftliche Unterentwicklung lässt sich auch daran ablesen, dass nur 4,2 % der Ecuadorianer das Internet benutzen (nur in Paraguay und Bolivien sind es weniger) und dass es lediglich 11 Festnetz-Telefonanschlüsse pro 100 Einwohner gibt – weniger als halb so viele wie in Chile, Argentinien oder Brasilien (obwohl hier wieder die hohe Bevölkerungsdichte helfen sollte).http://www.who.int/whosis/en/ Am 15. Dezember 2008 kam das Land in einen Zahlungsverzug bei der Begleichung von Auslandskrediten, indem es Zinsen für eine im Jahr 2000 ausgegebene und bis 2012 laufende Anleihe nicht bezahlte. Präsident Correa begründete diesen Schritt damit, dass die von früheren Regierungen aufgenommenen Kredite „illegitim und die Gläubiger ... unmoralisch“ seien. Ecuador offiziell mit Teil seiner Auslandsschulden in VerzugWirtschaftsdaten
| | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | | 00 | 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | |
| Wachstum des BIP p.c. | | | 1,0 | 0,6 | -5,5 | 1,5 | 1,8 | 0,6 | -8,5 | 8,1 | -2,1 | | 0,7 | 2,8 | 1,3 | -0,2 | 2,5 | -0,4 | 0,3 | 2,1 | 0,1 | -8,2 | | 0,9 | 9,2 | 0,1 | 2,2 | 6,5 | 3,3 | 3,0 | 1,8 |
| Inflation (Konsumerpreise) | | 13 | 16 | 16 | 48 | 31 | 28 | 23 | 30 | 58 | 76 | | 49 | 49 | 54 | 45 | 27 | 23 | 24 | 31 | 36 | 52 | | 96 | 18 | 13 | 8 | 3 | 2 | 3 | 3 |
| Leistungsbilanz in % des BIP | | -4 | -7 | -8 | -1 | -2 | 1 | -5 | -10 | -5 | -6 | | -4 | -6 | -2 | -4 | -4 | -4 | -1 | -3 | -9 | 5 | | 5 | -3 | -5 | -1 | -1 | 0 | 4 | 4 |
Geldpolitik und Dollarisierung
miniatur miniatur miniatur miniaturAm 9. Januar 2000 kündigte Präsident Jamil Mahuad an, die Ecuadorianische Währung Sucre abzuschaffen und den US-Dollar als offizielles Zahlungsmittel des Landes einzuführen. 22 Tage später wurde er auf Druck von Militärs und Indigenenverbänden wie der CONAIE, nicht zuletzt aufgrund dieser Entscheidung gestürzt und durch seinen Vize Gustavo Noboa ersetzt. Die Entscheidung zur „Dollarisierung“ Ecuadors wurde jedoch beibehalten.Arbeitsmarkt
Etwa zwei bis drei Millionen Ecuadorianer leben als Arbeits migranten im Ausland, mehr als halb so viel wie die arbeitende Bevölkerung in Ecuador zählt. Die wichtigsten Ziele sind die USA, Spanien, Italien, die Benelux-Länder, Großbritannien, Kanada, Chile und die Schweiz. In Spanien leben etwa 800.000 Ecuadorianer und in spanischen Schulen bilden Ecuadorianer noch vor Marokkanern die größte Minderheit. Im Bundesstaat New York bilden 600.000 Ecuadorianer die größte lateinamerikanische Bevölkerungsgruppe. Volker Feser: Ecuador. M. Müller, Erlangen 2005, ISBN 3-89953-189-2, S. 14–16Mikrounternehmen
Einer umfangreichen Studie von USAid USAid (2005): Microempresas y Micrifinanzas en Ecuador zufolge gibt es in Ecuador etwa 700.000 Mikrounternehmen, in denen mehr als eine Million Menschen arbeiten (andere Schätzungen betragen 950.000 bis 1,7 Millionen Menschen). Mehr als ein Drittel aller urbanen Unter- und Mittelschichtsfamilien führt ein Mikrounternehmen. Insgesamt erwirtschaftet der Sektor mehr als ein Viertel des BIP Ecuadors. Nur ein Viertel der Unternehmen sind registriert (besitzen ein RUC) und nur 15 % sind im Sozialversicherungssystem eingeschrieben. Frauen sind in diesem informellen Sektor deutlich überrepräsentiert. 55 % der Mikrounternehmen sind im Bereich Handel tätig, 26 % in Dienstleistungen und 19 % in der Produktion. Die Hälfte aller Händler verkauft Lebensmittel und Getränke. Weibliche Mikrounternehmer im Bereich Dienstleistungen haben insbesondere Restaurants (68 %) oder Friseursalone (17 %), Männer betreiben Bus- oder Taxiunternehmen (35 %), Kfz-Werkstätten (17 %) oder Restaurants (17 %). Frauen im Bereich Produktion stellen meist Textilien her (52 %), Männer Möbel (24 %).Erdölsektor
miniatur miniatur1967 wurde von einem US-amerikanischen Konsortium im Oriente Erdöl gefunden. Seitdem fünf Jahre später eine Pipeline zum Pazifik fertig gestellt wurde, ist Ecuador ein wichtiger Erdölproduzent. Ecuador produziert 509.000 Fass Erdöl am Tag (25 Millionen Tonnen pro Jahr). Damit produziert es etwa 0,6 % der Weltproduktion und liegt weltweit an 30. und in Südamerika nach Venezuela, Brasilien und Argentinien an vierter Stelle. Ecuador verbraucht etwa 160.000 Fass am Tag und exportiert damit fast 70 % seiner Produktion. Die gesicherten Reserven betragen 4,5 Milliarden Fass, die theoretische Förderreichweite damit etwa 25 Jahre. Gemessen an den Reserven belegt Ecuador den 25. Platz weltweit und den dritten in Südamerika (noch vor Argentinien).CIA World Factbook Ecuador ist Mitglied der Organisation erdölexportierender Länder.Blumenproduktion
Seit Ende der 1980er Jahre werden in Ecuador in großem Stil Schnittblumen für den Export angebaut. Heute ist Ecuador nach den Niederlanden, Kolumbien und Kenia weltweit der viertgrößte Exporteur. Nach Erdöl, Bananen, Fischereiprodukten, Metallwaren und Garnelen sind Blumen Ecuadors sechstwichtigstes Exportgut. Seit Ende der 1960er Jahre in Kolumbien eine Blumenindustrie entstand, ist der Weltmarkt für Blumen heute weitgehend globalisiert. Mehr als 60 Länder exportieren Schnittblumen.Larry Sawers (2005) Nachdem 2002 der Exportanteil von Schnittblumen bereits 6 % betragen hatte und Blumen nach Öl und Bananen auf Platz drei der Exporte standen, ist er heute wieder auf 3 % gesunken. 2006 wurden 114.000 Tonnen Blumen für 400 Mio. Dollar exportiert. Den mit Abstand wichtigsten Produktionsanteil haben Rosen, die etwa drei Viertel aller Exporte ausmachen. 70 % aller Exporte gehen in die USA – dort kommen 70 % aller Schnittblumen aus Südamerika, davon fast die Hälfte aus Ecuador, der Rest fast ausschließlich aus Kolumbien. Auch für Russland, wo vor allem die außergewöhnlich langstieligen Rosen sehr geschätzt sind, Japan und zahlreiche Länder im nahen Osten ist Ecuador der wichtigste Blumenlieferant, nicht aber für Europa. Der Export erfolgt ausschließlich per Flugzeug über den Flughafen Quito.Außenhandel
Der Export Ecuadors basiert vor allem auf Erdöl. Im Jahre 2006 wurden Waren im Wert von insgesamt 12,7 Mrd. US$ ( FOB) exportiert. Davon waren 6,6 Mrd. $ Rohöl, 1,2 Mrd. $ Bananen, 0,7 Mrd. $ Fischereiprodukte, 0,6 Mrd. $ Erdölderivate, 0,6 Mrd. $ Shrimps, 0,6 Mrd. $ Metalle und Maschinen, 0,4 Mrd. $ Schnittblumen, 0,2 Mrd. $ Kakao und 0,1 Mrd. $ Kaffee. Exportstatistik der Zentralbank Der Erdölsektor macht damit 59 % aller Exporte aus. Von den traditionellen Exporten, Bananen, Kakao und Kaffee, spielen nur noch die ersten eine wichtige Rolle. Nicht-traditionelle Exporte wie Metallwaren, Shrimps und Schnittblumen sind zwar seit den 1980er Jahren stark angewachsen, jedoch gegenüber den Erdöleinnahmen immer noch weitgehend bedeutungslos. Die wichtigsten Märkte sind die USA (54 %), Peru (9 %), Kolumbien (5 %) und Chile (4 %).http://economist.com/countries/Ecuador/profile.cfm?folder=Profile-FactSheetDa Ecuador keine ausreichenden Raffineriekapazitäten besitzt, muss es Erdölderivate wie Benzin und Diesel einführen. Diese machten 2006 fast ein Fünftel aller Importe aus. Die wichtigsten Lieferanten sind die USA (25 %), Kolumbien (15 %), Venezuela (8 %) und Brasilien (7 %).http://economist.com/countries/Ecuador/profile.cfm?folder=Profile-FactSheetEcuador erlebte zwischen 1989 und 1994 eine Periode radikaler Handelsliberalisierung. Unter Präsident Rodrigo Borja wurde der durchschnittliche Zollsatz von über 40 % auf unter 12 % gesenkt. Der maximale Zollsatz fiel von 290 % auf 20 % (nur Autos, insbesondere Gebrauchtwagen, wurden höher verzollt). Des Weiteren wurden zahlreiche nicht-tarifäre Handelshemmnisse beseitigt, der Sucre drastisch abgewertet und ausländische Direktinvestitionen erleichtert. Unter Borjas Nachfolger Sixto Durán Ballén trat Ecuador in den Andenpakt und die WTO ein.Tourismus
In den letzten Jahren hat sich auch der Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt, auch weil Ecuador als eines der Länder mit der höchsten Biodiversität der Welt gilt. Ecuador bietet darüber hinaus eine Vielfalt an Landschaften, die ihresgleichen suchen. Genannt seien die Galápagos-Inseln, die Straße der Vulkane und der tropische Bergwald am Osthang der Anden. Darüber hinaus wurde das koloniale Zentrum der Hauptstadt Quito als erster Ort überhaupt in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.Staatshaushalt
Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von 17,9 Mrd. US-Dollar, dem standen Einnahmen von 15,68 Mrd. US-Dollar gegenüber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in Höhe von 4,0 % des BIP. The World Factbook+ Infrastruktur
+ Kultur
Medien
Bis zum 29. November 2007 bestand die Fernsehlandschaft Ecuadors ausnahmslos aus privaten Fernsehstationen, die auch heute noch die bei weitem bekanntesten und meistgesehenen sind. Der bekannteste nationale Fernsehsender ist Ecuavisa, das auch einen internationalen Kanal unterhält, der vor allem in Kabelnetze der USA eingespeist wird. thumb Am 29. November 2007 nahm Ecuador TV, der erste staatliche Fernsehsender des Landes, seinen Sendebetrieb auf.Sport
miniatur Die ecuadorianische Fußballnationalmannschaft ist der bedeutendste sportliche Vertreter Ecuadors. Sie konnte sich für die Weltmeisterschaften 2002 und 2006 qualifizieren. Im Jahr 2006 erreichte die Mannschaft das Achtelfinale.Ecuadorianische Literatur
{{Hauptartikel|Liste ecuadorianischer Schriftsteller}}Feiertage
| Spanischer Name | Deutscher Name | |
| 1. Januar | Año Nuevo | Neujahr |
| Februar | Carnaval | Karneval |
| März-April | Jueves Santo | Gründonnerstag |
| März-April | Viernes Santo | Karfreitag |
| 1. Mai | Día del Trabajo | Tag der Arbeit |
| 24. Mai | Batalla de Pichincha | Schlacht am Pichincha (1822) |
| 25. Juli | Fundación de Guayaquil | Gründung Guayaquils |
| 10. August | El primer grito de la Independencia | „Erster Schrei nach Unabhängigkeit“ (1808/09 in Quito) |
| 9. Oktober | Independencia de Guayaquil | Unabhängigkeit Guayaquils |
| 2. November | Día de los Difuntos | Allerseelen |
| 3. November | Independencia de Cuenca | Unabhängigkeit von Cuenca |
| 6. Dezember | Fundación Quito (Conquista) | Spanische (Neu)Gründung Quitos |
| 25. Dezember | Navidad | Weihnachten |
| 31. Dezember | Año viejo (Noche Vieja) | Silvester |
Homosexualität
{{Hauptartikel|Homosexualität in Ecuador}}+ Siehe auch
+ Literatur
+ Weblinks
+ Einzelnachweise
Die Leistungen unserer Reisen ...
... sind bei den einzelnen Lateinamerika-Reisen jeweils detailliert genannt. Grundsätzlich sind bei allen Gruppenreisen folgende Leistungen enthalten, die auf den Folgeseiten nicht nochmals einzeln aufgeführt werden:
Abflughäfen / Flugkontingente
Für unsere Gruppenreisen werden bei den Fluggesellschaften i.d.R. Kontingente angelegt, über die wir meist bis 8 Wochen vor Reisebeginn verfügen können. Bei kurzfristigeren Buchungen muss der Flug i.d.R. einzeln auf Vakanz und ggf. zu einem höheren Tarif gebucht werden. Für diesen Fall behalten wir uns in Abstimmung mit dem Kunden die Berechnung eines Aufpreises vor. Zubringerflüge zu dem Flughafen, ab dem die Langstrecke startet, müssen grundsätzlich auf Vakanz gebucht werden. Grundsätzlich empfehlen wir eine frühzeitige Buchung.
EZZ-Single Spezial
Bei allen "ACTIVE"-Reisen kann ein 1/2 DZ gebucht werden. Selbst wenn wir keinen gleichgeschlechtlichen Zimmerpartner haben und Sie stattdessen ein Zimmer alleine belegen, berechnen wir keinen Einzelzimmerzuschlag (EZZ)! Der EZZ wird nur berechnet, wenn Sie explizit ein Einzelzimmer buchen.
Verlängerungsmöglichkeiten
Sofern wir den vorgebuchten Rückflug umbuchen können (was häufig auch ohne Aufpreis möglich ist), organisieren wir Ihnen gerne ein Anschlussprogramm oder lassen Ihnen den Freiraum für Unternehmungen auf eigene Faust. Wir beraten Sie gerne!
Frühbucherrabatt für Gruppenreisen / Kleingruppen- und Treuerabatt
Für Gruppenreisen, die mindestens 6 Monate vor dem ausgeschriebenen Abreisedatum gebucht werden, gewähren wir einen Frühbucherrabatt von 3%.
Für Buchungen ab 4 Personen für die gleiche Reise gewähren wir einen Kleingruppenrabatt, dessen Höhe wir Ihnen auf Anfrage gerne mitteilen. Sie richtet sich nach der Personenanzahl und der gebuchten Reise.
Wenn Sie schon einmal eine Reise bei avenTOURa gebucht haben, erhalten Sie für alle weiteren Buchungen, die Sie nach Abschluss der ersten Reise tätigen, einen Treuerabatt von 3%. Maximal zwei der genannten Rabatte (Frühbucher-, Kleingruppen- bzw. Treuerabatt) können kombiniert werden.
Umweltfreundliche Anreise / Rail & Fly
Der schonende Umgang unserer Umwelt ist uns ein wichtiges Anliegen. Grundsätzlich empfehlen wir, wenn immer möglich, zum Abflughafen mit der Bahn anzureisen. Wir haben für Sie mit der Deutschen Bahn einen sehr günstigen Tarif für Rail & Fly ausgehandelt. Das Ticket für Ihre Hin- und Rückfahrt bieten wir zum Sonderpreis von 69 € (1. Klasse 138 €) an. Sie können dieses Angebot über unser Buchungsformular mitbuchen.