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- Palma - Mallorcas schöne Hauptstadt
- Port d´Andratx, Port de Sóller, Kloster Lluc und stille Gebirgswelt
- Relaxen in Port de Pollenca
Während unserer 10-tägigen Reise werden Sie einen Großteil der abwechslungsreichen Landschaft Mallorcas kennen lernen. Sie erleben die berühmte Baleareninsel abseits der Touristenzentren und auf klassischen Wanderrouten durch das grandiose Gebirge der "Sierra de Tramuntana". Abends wird jeweils mit einem schmackhaften mallorquinischen oder typisch spanischen Essen für Ihr leibliches Wohl gesorgt.
Am ersten Tag wohnen Sie in einem Hotel in der faszinierenden Inselhauptstadt Palma. Die zweite Reiseetappe ist Port d´ Andratx, ein schöner Ort an der Südwestküste Mallorcas. Sie übernachten in einem Hotel direkt am Meer. Von hier aus unternehmen wir zwei interessante Wandertouren in die nahe Gebirgswelt und an den Strand von Sant Elm mit Blick auf die Dracheninsel "Sa Dragonera".
Unser nächstes Ziel bei der Durhquerung des Tramuntana-Gebirges von Süden nach Norden ist der Hafen von Sóller. Port Sóller ist ein schmucker Küstenort umgeben von Meer und Bergen und mit viel mediterranem Flair. Wir übernachten in einem Hostal mit reizvollem Blick auf die gesamte Bucht.
Zwei Tage verbringen Sie mitten in den Bergen im größten Klosterkomplex Mallorcas: dem Santuari Lluc. Keine Angst, die ehemals spartanischen Mönchszellen sind heute behaglich eingerichtet und mit Bad ausgestattet.
Port de Pollenca ist der ideale Ort, um nach erlebnisreichen Trekkingtagen noch mal am Meer zu entspannen. Der breite Sandstrand und die lange Uferpromenade laen zum Relaxen ein. Ausflüge zum berühmten Cap Formentor oder in andere Regionen Mallorcas können optional organisiert werden.
++ Reiseablauf ++
1. Tag: Palma de Mallorca
Ankunft am Flughafen von Palma de Mallorca und kurze Fahrt zu unserem Hotel. Auf dem Programm steht eine Erkundungstour durch die sehenswerte Inselmetropole. Palmas prächtige Kathedrale (das Wahrzeichen der Stadt), herrliche Jugendstilfassaden, ein verwinkeltes Gassengewirr, reich geschmückte Innenhöfe - all das macht den Stadtrundgang zu einem echten Erlebnis. Am Abend speisen wir in einem bekannten, urigen Kellerlokal - lassen Sie sich überraschen!

2. Tag: Port d' Andratx - Sant Elm
Nach dem Frühstück bringt uns der Bus nach Port d´ Andratx, in den Südwesten Mallorcas. Dort eröffnet eine kleine, aber sehr attraktive Wanderung unsere Tour. Mit Blick auf die Küste und die Ausläufer der Serra de Tramuntana nähern wir uns dem kleinen Badeort Sant Elm und der vorgelagerten Dracheninsel "Sa Dragonera", die dicht vor der Küste imposant aus dem Meer ragt. Sie steht seit Ende der 70er Jahre unter Naturschutz und wird vor allem von Möwen und den kleinen Dragonera-Eidechsen bewohnt. Der Nachmittag steht uns in Sant Elm zur Verfügung. Nette Cafés und der Sandstrand laden zum Verweilen ein.
Gehzeit: 3 Stunden

3. Tag: Port d' Andratx - Trappistenkloster - S' Arracó
Der Bergpass Sa Gramola ist der Ausgangspunkt unserer heutigen Wandertour. Mit spektakulärem Ausblicken auf die Westküste Mallorcas, gelangen wir über das Cap Fabioler zunächst zu den Ruinen des ehemaligen Trappistenkloster "Sa Trapa", welches hoch über dem Meer an einem Steilhang des gleichnamigen Bergzuges liegt. Wir wandern bis zum Dorf S´Arracó, wo wir in einer kleinen Bar einkehren, bevor uns der Bus nach Port d´Andratx zurück bringt.
Gehzeit: 3,5 Stunden
4. Tag: Banyalbufar - Esporles - Schmugglerweg - Port de Sóller
Wir wandern auf dem "Camí des Correau" (Teilstück des Fernwanderweges GR 221) bis ins Bergdorf Esporles. Ein alter Dorfverbindungsweg führt uns hinauf, ehe wir dann später über enge Serpentinen und durch Kiefernwälder hinunter zum Port des Canonge gelangen. Der kleine Hafen besteht aus einigen Sommerhäuschen, Fischerbooten und einem kleinen Kiesstrand. Weiter geht es auf einem Schmugglerpfad zurück nach Banyalbufar. Der kleine Ort ist für seine auf Mallorca einmaligen Terrassengärten berühmt, die noch aus der arabischen Zeit stammen. Mit dem Bus gelangen wir zu unserer nächsten Unterkunft nach Port de Sóller.
Gehzeit: 6 Stunden

5. Tag: Valldemossa - Gipfel des Teix - Reitweg des Erzherzogs - Deia
Zu einer der schönsten Wanderungen Mallorcas starten wir von Valldemossa aus. Bekannt wurde das Bergdorf durch Chopin und George Sand, die dort den Winter 1838/39 in der Kartause verlebten. Wir durchqueren Steineichenwälder, kommen an alten Kohlemeilern und Kalköfen vorbei und erreichen schließlich den Reitweg des Erzherzogs Ludwig Salvator. Der adlige Spross aus dem Hause Habsburg lebte im vergangenen Jahrhundert lange Zeit auf der Insel. Er ließ viele Wege anlegen, die noch heute gut erhalten sind. Wir wandern hoch auf den Gipfel des Teix (1.052 m). Bei gutem Wetter ist die Aussicht vom Teix und dem weiteren Verlauf des Reitweges spektakulär. Unsere Wanderung führt uns bis zum berühmten Künstlerdorf Deia hinab. Es bleibt genügend Zeit für einen Rundgang durch Deia. Wer möchte, kann bei der Rückfahrt noch optional den Hauptort von Sóller besichtigen und dann mit der historischen Strassenbahn zurück zum Hafen fahren.
Gehzeit: 5 Stunden
6. Tag: Port de Sóller - Balitxtal - Küstenweg - Cala Tuent - Kloster Lluc
Am Morgen holt uns der Bus ab und bringt uns nach kurzer Fahrt zu einem Aussichtspunkt oberhalb von Sóller. Von dort starten wir unsere Wanderung Richtung Sa Calobra. Sie gehört zu den "klassischen" Wanderrouten der Insel. Zunächst durchquert man das Balitxtal und erreicht eine seit vielen Jahrhunderten bewirtschaftete Finca, wo wir uns mit frisch gepresstem Orangensaft stärken können. Danach geht es auf einem alten Panoramaweg, immer an der Steilküste entlang, bis an den Kiesstrand der Cala Tuent mit Bademöglichkeit. Über die Traumstrasse Mallorcas, die nach Sa Calobra führt, bringt uns der Bus zum größten Klosterkomplex Mallorcas, dem "Santuari de Lluc".
Gehzeit: 4 Stunden
7. Tag: Kloster Lluc - Gipfel des Massanella (1.365 m)
Am frühen Morgen starten wir direkt beim Kloster Lluc zum Gipfel "Puig de Massanella", der mit 1.365 m höchste frei zugängliche Berg Mallorcas. Wir wandern zunächst durch uralte Steineichenwälder und überqueren dann eine alpine Hochebene. Der Panoramablick auf die Bergwelt der nördlichen "Serra de Tramuntana", die Halbinsel Formentor und andere Teile Mallorcas ist großartig. Wir sehen auch den Gipfel des "Puig Major" (1.445 m) und den Stausee "Gorg Blau". Bei klarer Sicht kann man in der Ferne sogar einen Blick auf die Nachbarinseln Menorca und Ibiza erhaschen.
Gehzeit: 6 Stunden
8. Tag: Kloster Lluc - Pollenca - Port de Pollenca
Vom Kloster aus wandern wir über einen weiteren Abschnitt des Fernwanderweges GR 221, die "Ruta de pedra en sec", Richtung Norden. Unsere Route führt am Bergmassiv des "Puig Tomir" (1.103 m) vorbei und durch das liebliche Tal von March bis nach Pollenca. Der Altstadtkern dieser nordwestlichen Stadt Mallorcas fasziniert durch seine auf die Römer zurück reichende Geschichte. Es bleibt genügend Zeit für eine interessante Stadtbesichtigung. Die römische Brücke und der Kalvarienberg sind sehenswert. In den Bars an der Plaza Major lässt sich das südländische Treiben der Stadt besonders gut genießen. Mit dem Bus gelangen wir danach zu unserem Strandhotel nach Port de Pollenca, wo wir noch eine erholsame Zeit verbringen.
Gehzeit: 4 Stunden
9. Tag: Port de Pollenca
Der schöne Strand von Port de Pollenca lädt zum Baden und Relaxen ein. Auch ist ein Ausflug nach Cap Formentor lohnenswert.
10. Tag: Abreise oder individuelle Verlängerung
Ein letztes gemeinsames Frühstück, dann holt uns der Bus ab und bringt uns zurück zum Flughafen nach Palma. Alternativ sind Verlängerungspakete auf Mallorca und dem spanischen Festland buchbar. Wir beraten Sie gerne!
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Abflughäfen und Zuschläge:
Frankfurt (+ 0 €), Düsseldorf (+ 0 €), Wien (+ 30 €)
Andere Abflughäfen auf Anfrage möglich. Aufpreis: ab 60 € p.P.
{{Dieser Artikel|behandelt die spanische Insel Mallorca. Weitere Bedeutungen sind unter Mallorca (Begriffsklärung) aufgeführt.}}
| Mallorca | |||
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| Lage | |||
| Daten | |||
| Hauptstadt | Palma | ||
| Größte Gemeinde | Palma | ||
| Amtssprachen | Katalanisch, Spanisch | ||
| Einwohner (2008) | 846.210 | ||
| Fläche | 3.603,7155 km² (einschließlich vorgelagerter Inseln: 3.620,4249 km²) | ||
| Bevölkerungsdichte | 233,7 Einwohner / km² | ||
| Hymne | La Balanguera | ||
| Gemeinden | 53 | ||
| Höchste Erhebung | 1.445 Meter ( Puig Major) | ||
+ Geografie
Räumliche Einteilung in comarques
thumb thumb Mallorca wird in sechs Landschaftszonen (katalanisch comarques, Einzahl: comarca) untergliedert.Serra de Tramuntana
An erster Stelle ist die Serra de Tramuntana zu nennen, ein bis zu 15 Kilometer breiter Gebirgszug mit 10 Gipfeln über 1000 Meter Höhe, der parallel zur Nordwestküste verläuft. Die Berge erstrecken sich auf über 90 Kilometer Länge von der Insel Sa Dragonera im Südwesten bis zum Cap Formentor im Norden. Der höchste Punkt etwa in der Mitte der Gebirgskette ist mit 1445 Metern der Puig Major. Am Nordwestabhang des Gebirges befinden sich steile und felsige Küstengebiete mit nur kleinen Buchten und steinigen Stränden. In der einzigen größeren Bucht entstand der Schutzhafen Port de Sóller.Raiguer
An die Serra de Tramuntana angrenzend liegt am Südostabhang der Gebirgskette zwischen der Halbinsel La Victoria und der städtischen Region der Hauptstadt Palma die Region Es Raiguer. Sie ist eine Übergangszone vom Gebirge zur Ebene Es Plà in der Mitte Mallorcas. Hier gibt es reichlich Wasser, aber wenig flaches, kultivierbares Gelände.Plà de Mallorca
miniatur Puig de Randa, Algaida Plà de Mallorca oder Es Plà, die nur von kleineren Höhenzügen unterbrochen wird. Höchster Punkt ist an der Grenze zum Migjorn der 542 Meter hohe Tafelberg Puig de Randa.Llevant
miniatur Coves d’Artà, Capdepera Llevant (deutsch: Osten) bezeichnet die östliche und nordöstliche Landschaftsregion Mallorcas. Sie wird durchzogen von den Serres de Llevant, einem Gebirgszug wesentlich niedriger als die Serra de Tramuntana im Westen. Hier gibt es nur drei Gipfel über 500 Meter Höhe. Der höchste ist mit 561 Meter der Puig Morei (auch Puig d'en Morell oder Talaia Freda) im Massiv von Artà (Massis d'Artà). Die Serres de Llevant ziehen sich von Süd nach Nord, steigen dabei etwas an und erweitern sich im Norden auf die gesamte Halbinsel von Artà.Migjorn
thumb Migjorn ist im Grunde die südliche Fortsetzung der Ebene Plà de Mallorca. Trotz des eher flachen Charakters der Region besitzt die südlichste Landschaft Mallorcas auch eine Erhebung über 500 Meter Meereshöhe. Auf dem 509 Meter hohen Puig Sant Salvador in der Gemeinde Felanitx befindet sich das Kloster Santuari de Sant Salvador. Der Berg ist die höchste Erhebung im südlichen Bereich der Serra de Llevant.Palma (Ciutat de Mallorca)
Im Südwesten Mallorcas öffnet sich die große Bucht von Palma, an der die alte Hauptstadt des ehemaligen Königreichs Mallorca und das gegenwärtige politische und wirtschaftliche Zentrum der Autonomen Region der Balearen liegt. Palma ist eine römische Gründung aus der Zeit der Inbesitznahme der Insel durch das Römische Reich im Jahre 123 v. Chr. Heute leben in der Stadt 383.107 Menschen (Stand: 2007), das sind fast die Hälfte (47,4 %) der Einwohner Mallorcas. Noch vor einhundert Jahren waren es nur 67.544 Bewohner (Jahr 1910).Klima
Mallorca besitzt ein gemäßigtes subtropisches Klima mit durchschnittlich 7,9 Sonnenstunden am Tag und durchschnittlichen Niederschlagsmengen (1400 Millimeter im Norden, 400 Millimeter im Süden).Flora und Fauna
thumb thumb Mallorca besitzt eine reiche Flora aus über 1500 Arten. Die Fauna ist weniger artenreich und umfasst nur wenige Säugetier-, jedoch sehr viele Vogel-Arten. Die einzigen wildlebenden größeren Säugetiere sind verwilderte Hausziegen in den Bergen der Serra de Tramuntana und den Serres de Llevant. Bemerkenswert sind der endemische Balearen-Sturmtaucher (Puffinus mauretanicus), Purpur- und Seidenreiher, Zwergrohrdommel, Mönchsgeier sowie der Rosa- Flamingo. Darüber hinaus gibt es Reptilien und Amphibien, darunter die erst 1979 wiederentdeckte, endemische Mallorca-Geburtshelferkröte.Naturschutzgebiete
Land- und MeeresnationalparkGeschützte Gebiete nach dem Naturraumgesetz
thumb thumb thumb thumb Das Naturraumgesetz (ANEI / ARIP) bestimmt Maßnahmen zum Schutz des Bodens vor Verbauung.Geologie
thumb Mallorca gehört wie die anderen Baleareninseln als Verlängerung der Betischen Kordillere geologisch zum Andalusischen Faltengebirge. Dieses alpidisch entstandene Massiv besteht aus Gesteinsmaterialien, die während des Erdmittelalters als Sedimente im Tethys-Meer abgelagert wurden. Wegen dieser marinen Entstehung ist das Gestein kalkreich und enthält viele Fossilien. Ursächlich für die Auffaltung der Betischen Kordillere wie auch der mallorquinischen Gebirge ist die Kontinentaldrift, bei der sich die Afrikanische Platte seit mehr als 100 Millionen Jahren unter die Eurasische Platte schiebt ( Subduktion). Entstehung Mallorcas (Beitrag der Universität Marburg) Tektonische Bewegungen führten zu unterschiedlichen Hebungs- und Senkungszonen im jüngeren Tertiär, weshalb beim gegenwärtigen Meeresspiegelstand die Verbindung zum Festland abgerissen ist.Gebirge, Täler, Gewässer
Zwei Gebirgszüge rahmen die Insel ein, die weniger spektakulären Serres de Llevant im Osten und die bekannte, über weite Strecken nicht besiedelte Serra de Tramuntana im Nordwesten, in der die höchsten Berge der Insel, darunter zehn mit über 1000 Meter über Meereshöhe, liegen. In den Serres de Llevant befinden sich hingegen nur drei Gipfel über 500 Meter. Diese Höhe erreicht außerhalb der beiden Gebirgsketten nur der Puig de Randa mit 540 Meter im Es Plà in der Mitte der Insel.+ Bevölkerung
Einwohner
Mallorca hat 813.729 gemeldete Einwohner (Stand: 2007), davon leben 383.107 in der Hauptstadt Palma. Die nächstgrößeren Gemeinden sind Calvià (47.934), Manacor (37.963), Llucmajor (33.222), Marratxi (31.120), Inca (28.306), Felanitx (17.443), Alcúdia (17.435), Pollença (16.570) und Sóller (13.194). Der Ausländeranteil an der Bevölkerung betrug im Jahr 2006 mit 129.403 Personen etwa 16,4 %, wovon 55.073 (7,0 % der Gesamtbevölkerung) EU-Bürger sind. Neben 21.953 Deutschen (2,78 %) waren 12.281 Briten (1,55 %), 6969 Italiener (0,88 %) und 6228 Franzosen (0,79 %) auf der Insel gemeldet. Größere Zuwanderergruppen aus außereuropäischen Ländern stammen aus Marokko, Argentinien und Ecuador. Die einheimische Bevölkerung wird Mallorquiner genannt.Sprachen
Amtssprachen sind Katalanisch und Spanisch (Kastilisch). Der auf der Insel gesprochene katalanische Dialekt wird Mallorquí genannt. Seit 1983 ist Katalanisch gleichberechtigte Amtssprache und mittlerweile sogar erste Sprache vor dem kastilischen Spanisch. In den touristischen Zentren der Insel wird größtenteils auch die Sprache der jeweils größten Touristengruppe (meist Deutsch oder Englisch) gesprochen. Einige Gemeinden weisen mittlerweile auch einen hohen Anteil fremdsprachiger Einwohner auf. Die Gemeinden mit dem größten Anteil deutscher Einwanderer (gemeldeter Residenten) an der Gesamtbevölkerung sind Capdepera (14,7 %), Sant Llorenç des Cardassar (14,0 %), Andratx (11,9 %), Estellencs (10,8 %), Santanyí (9,4 %) und Deià (9,3 %).+ Verwaltung
Gemeinden
Alaró • Alcúdia • Algaida • Andratx • Ariany • Artà • Banyalbufar • Binissalem • Búger • Bunyola • Calvià • Campanet • Campos • Capdepera • Consell • Costitx • Deià • Escorca • Esporles • Estellencs • Felanitx • Fornalutx • Inca • Lloret de Vistalegre • Lloseta • Llubí • Llucmajor • Manacor • Mancor de la Vall • Maria de la Salut • Marratxí • Montuïri • Muro • Palma • Petra • Pollença • Porreres • Puigpunyent • Santa Eugènia • Santa Margalida • Santa Maria del Camí • Santanyí • Sant Joan • Sant Llorenç des Cardassar • Sa Pobla • Selva • Sencelles • Ses Salines • Sineu • Sóller • Son Servera • Valldemossa • Vilafranca de BonanySonstige Orte/Ortsteile
S’Arenal • Cala Bona • Cala d’Or • Cala Figuera • Cala Llombards • Cala Millor • Cala Rajada • Cala Santanyí • Cales de Mallorca • Can Picafort • Costa de Canyamel • Colònia de Sant Jordi • Colònia de Sant Pere • Es Llombards • Magaluf • Orient • Palma Nova • Peguera • Port de Pollença • Port de Sóller • Portocolom • Porto Cristo • Portopetro • Randa • Sa Calobra • Sa Coma • Santa Ponça • Sant Elm • Sa Ràpita • Son Carrió • Son Macià • Son Serra de Marina+ Geschichte
Frühgeschichte
Bis vor nicht allzu langer Zeit war das Meer der wichtigste Kommunikationsweg. Daher waren die ersten Bewohner Mallorcas in der Jungsteinzeit Völker aus dem Raum des mare internum, des Mittelmeeres. Man nimmt an, dass die ersten Menschen vor ungefähr 4000 Jahren v. Chr. von der Iberischen Halbinsel oder dem heutigen Südfrankreich aus die Inseln der Balearen besiedelten. Sie ließen sich in den zahlreichen natürlichen Höhlen an den Küsten nieder. Andere Quellen gehen auch von einer früheren Besiedlung ab etwa 6500 v. Chr. aus. Belegt sind erste menschliche Fundstücke wie Feuersteinspitzen, Knochensplitter und menschliche Überreste allerdings erst für den Zeitraum von 4000 bis 2000 v. Chr., gefunden in Ablagerungen der Höhlen von Muleta ( Sóller) und Son Matge ( Valldemossa). Man bezeichnet diesen Zeitraum auf Mallorca auch als Vorkeramische Zeit oder Archaikum.Jaume Alzina Mestre, Miquel Pastor Tous, Jaume Sureda Negre: Die Talayot Siedlung Ses Païsses. „Sa Nostra“ Caixa de Balears, Govern de les Illes Balears – Conselleria d’Educació i Cultura, Ajuntament d’ArtàAus der Zeit der Vor-Talaiotkultur ab 2000 v. Chr. werden die Fundgegenstände umfangreicher. Neben kleinen bearbeiteten Gegenständen aus Stein und Knochen bezeugen einfache und dekorierte Keramik sowie verschiedene Kupfer- und Bronzeutensilien eine Höherentwicklung der Kultur. Die Menschen legten artifizielle Höhlen an, wie in sa Marineta und Hospitalet Vell, die zumeist aber Begräbniszwecken dienten (Cova de Homonet auf Son Ribot, Mitjà de les Beies). Erst zwischen 1500 und 1300 v. Chr. wurden dickwandige Steinbauten mit hufeisenförmigem Grundriss, die Navetes, erbaut. Diese umgedrehten Schiffen ähnelnde Bauform ist die erste in Zyklopentechnik (Bautechnik mit sehr großen Steinquadern), einer in der Jungsteinzeit im gesamten Mittelmeer weit verbreiteten Bauweise. Da die Zyklopentechnik zuerst im östlichen Mittelmeerraum auftrat, nehmen einige Forscher für Mallorca deren Einführung durch Immigranten aus Korsika, Sardinien oder Malta an.Talaiotikum
miniatur Die Talaiots sind die charakteristischsten Zyklopen-Bauten Mallorcas. Das Wort Talaiot oder kastilisch Talayot ist abgeleitet vom katalanischen Talaia für Beobachtungs- und Wachturm und gab dem gesamten Kulturzeitraum von 1300 v. Chr. bis zur Romanisierung ab 123 v. Chr. den Namen Talaiotikum. Es ist die nach einer Bauform benannte balearische Variante der Bronze- und Eisenzeit. Talaiots sind Türme auf rundem oder quadratischem Grundriss mit Innenraum, manchmal mit einer Mittelsäule oder verschiedenen Stockwerken. Ihr Zweck ist bis heute nicht geklärt. Es wird vermutet, dass sie als Verteidigungs- oder Beobachtungstürme, Begräbnisstätten oder Wohnräume des Stammesoberhauptes genutzt wurden. Das Talaiotikum wird in vier Abschnitte unterteilt. Ab 1000 v. Chr. (Talaiotikum II) erhielten die zuvor einzeln stehenden Türme ummauerte Einfriedungen und die Verbreitung von Bronzewaffen nahm zu. Mit Beginn der Eisenzeit ab 800 v. Chr. (Talaiotikum III) erscheinen neue Bauformen im Inneren der Siedlungen (Hypostylos-Säle). Es bildete sich ein Stierkult aus und Feuerbestattungen wurden eingeführt. miniatur Nekropole von Son Real Karthager ihre Handelsniederlassung Ebusim (Ibes, griechisch: Ebusos, römisch: Ebusus) auf Ibiza. Nach vorangegangenen vereinzelten Kontakten mit phönizischen und griechischen Händlern kamen die Balearischen Inseln damit in den Machtbereich der aufstrebenden phönizischen Kolonie an der nordafrikanischen Küste nahe dem heutigen Tunis. Mit der damit verbundenen Öffnung nach außen nahm ab 500 v. Chr. (Talaiotikum IV) der Einfluss anderer mediterraner Kulturen auf Mallorca zu, was sich zum Beispiel in der Nachbildung punischer und römischer Keramikformen äußerte. Durch die Verbindung mit Karthago (Karchedon) wurden die Balearen in die drei punischen Kriege zwischen 264 und 146 v. Chr. gegen Rom hineingezogen. Im Heer der Karthager kämpften balearische Söldner, die von den Inseln rekrutierten Els Foners Balears (Steinschleuderer). Die Krieger müssen ihrer Kampftechnik wegen so bekannt gewesen sein, dass sich der Name Balearen (im Altertum Balearides), abgeleitet vom griechischen Wort ballein (werfen) für Steinschleuderer, bis heute für die Inselgruppe erhalten hat. Der vordem gebräuchliche Name Gymnesische Inseln (Gymnesiae) ist fast völlig in Vergessenheit geraten.Altertum
Nach dem Untergang Karthagos durch die Niederlage gegen Rom im dritten punischen Krieg (149 bis 146 v. Chr.) entstand auf Mallorca ein Machtvakuum, das durch die Bewohner der Insel für Piratenüberfälle, auch auf römische Schiffe, genutzt wurde. Dies beendete das erstarkende Römische Reich mit der Besetzung der Insel im Jahre 123 v. Chr. unter dem Kommando des Konsuls Quintus Caecilius Metellus (auch: Cecili Metel), der danach den Zusatznamen Balearicus erhielt. Mit römischen Siedlern wurden im Jahre 122 v. Chr. die Stadt Palmaria Palmensis ( Palma) im Süden und um 70 v. Chr. die Stadt Pollentia (auch geschrieben: Pol·lèntia) beim heutigen Alcúdia im Norden gegründet. Insgesamt sollen nach der Eroberung Mallorcas etwa 3000 Neusiedler, meist aus der ab dem Jahre 206 v. Chr. römischen Provinz Hispania, auf die Insel gekommen sein.Mittelalter
Nachdem das von Konstantinopel, dem vormaligen Byzanz (griechisch Byzantion, lateinisch Byzantium), regierte Oströmische Reich nach einer militärischen Niederlage gegen die Vandalen 468 im Jahre 474 die Herrschaft des Vandalenreiches über die westlichen Mittelmeerinseln vertraglich anerkannt hatte, nutzte der byzantinische Kaiser Justinian I. die Thronstreitigkeiten in Karthago, die Stadt durch seinen Feldherrn Belisar im Jahre 533 zu besetzen. Die angedachte Inthronisierung des in seiner Regierungszeit mit dem Oströmischen Reich verbündeten Königs Hilderich konnte nicht erfolgen, da dieser im September des Jahres 533, nach der Landung Belisars in Afrika und der für Ostrom siegreichen Schlacht bei Ad Decimum südlich Karthagos, durch König Gelimer hingerichtet worden war. So entschied man sich 534 nach der Kapitulation Gelimers in Tricamarum ( Numidien) das Vandalenreich in Gänze dem Oströmischen Reich einzuverleiben. Dadurch kam Mallorca für die nächsten rund 200 Jahre unter byzantinische Oberhoheit.Neuzeit
Unter den Katholischen Königen war Mallorca selbständiger Teil der Krone von Aragón und später von Spanien, bis es Anfang des 18. Jahrhunderts seine Selbständigkeit verlor.Ereignisse
* um 3500 v. Chr: Aus dieser Zeit stammen erste prähistorische Spuren.Frühgeschichtliche Ansiedlungen
* Capocorb Vell (Gemeinde Llucmajor)+ Wirtschaft
Tourismus
thumb Der Tourismus bildet das Rückgrat der balearischen wie auch der mallorquinischen Wirtschaft. 1960 besuchten rund 360.000 Besucher die Insel, 1970 waren es bereits mehr als 2 Millionen. Im Jahr 2007 kamen rund 9,91 Millionen Touristen, von denen etwa 35,8 % (3,548 Millionen) Deutsche, 23,2 % (2,3 Millionen) Briten und 21,6 % (2,14 Millionen) Festlandsspanier waren. Damit liegt die Insel deutlich vor der zweitwichtigsten Touristenregion Spaniens, Katalonien. Schweizer und Österreicher bildeten mit 2,3 % (230.700) bzw. 1,5 % (146.564) ebenfalls keinen geringen Anteil an den Touristen auf Mallorca.„Mallorca Magazin – Spezial Berlin“, Juni 2008, Seite 6 (Angaben des Statistischen Jahrbuches) thumb Der Flughafen Son Sant Joan fertigte 2007 rund 23 Millionen Fluggäste ab, wovon 9,9 Millionen auf die touristischen Besucher der Insel entfallen. Damit reisten gut 98 % der Mallorca-Touristen mit dem Flugzeug an, nur 203.000 kamen per Schiff auf die Insel. Insgesamt stehen den Gästen rund 286.400 gemeldete Hotelbetten in 1.600 Hotelanlagen zur VerfügungStand: März 2006 nach Angaben des Hotelverbandes (die Dunkelziffer der nicht gemeldeten Betten wird nach Schätzungen mit rund 100.000 angenommen).Siehe auch
* Schienenverkehr auf MallorcaMedien
thumb thumb thumbZeitungen
* Última Hora (spanisch/kastilisch) – gegründet 1893, Verlagsgruppe Grup Serra / Grupo SerraRadiosender
* Cadena Dial (103,9 MHz)Fernsehsender
Der terrestrische Fernsehempfang ist auf Mallorca seit dem 11. Januar 2010 vollständig auf den digitalen Fernsehempfang umgestellt und nur noch über einen TDT-Empfänger möglich. Bisher gab es nur 12 analoge Fernsehprogramme. Insgesamt 36 Kanäle werden durch den neuen, digitalen Fernseh-Empfang unterstützt davon werden acht der neuen Sender in katalanischer Sprache ausgestrahlt. TDT Empfang Spanien* IB 3+ Kultur
+ Sport und Freizeit
+ Häfen
+ Klöster und Einsiedeleien
+ Sehenswürdigkeiten
+ Siehe auch
+ Literatur
+ Belege
+ Weblinks
gültiger Personalausweis oder Reisepass
Flugticket
Geld, Reise- und/oder Euroschecks bzw. Scheckkarte
Führerschein (evtl. für Mietwagen notwendig)
Ausrüstung
Während der Trekkingtage packen wir jeweils unseren kleinen Tagesrucksack. Das Hauptgepäck steht uns täglich zur Verfügung. Sie belasten sich somit nicht mit einem zu schweren Rucksack während der Trekkingtour.
Zu empfehlen ist ein Rucksack mit gepolstertem Hüftgurt ab 25 Liter Fassungsvermögen für die Wandertage.
Großer Rucksack, Koffer oder Reisetasche für das restliche Gepäck.
Eingelaufene knöchelhohe Berg- oder Wanderschuhe mit guter Profilsohle und evtl. Wandersocken. Bitte beachten Sie, dass aus Verletzungsgründen geeignete Wanderschuhe unbedingte Voraussetzung zur Teilnahme an der Trekkingtour sind!
Leichtes Schuhwerk zum Wechseln (Badeschuhe nur bei den Terminen Mai Oktober).
Hirschtalg zum Einschmieren der Fußsohlen (gut gegen Blasen und brennende Fußsohlen, in Apotheken erhältlich).
Taschenmesser
Taschenlampe
Kopfbedeckung gegen die intensive mallorquinische Sonne (z.B. Schirmmütze)
Regencape
Evtl. Tourenstöcke
Evtl. Wasserflasche (1.5 l)
Kleidung
Lange und kurze Hosen
Lang- und kurzärmelige Hemden/T-Shirts
Warmer Pullover (z.B. Fleece) und Jacke (windundurchlässig und atmungsaktiv)
Jogginghose
Badesachen (Baden ist temperaturbedingt ab Mai möglich)
Sonstiges
Fotoausrüstung, Filme, Ersatzbatterien!
Sonnenschutzcreme (hoher Lichtschutzfaktor!)
Adapter für Steckdosen
Kleine Reiseapotheke (persönliche Medikamente, Schmerzmittel, Desinfektionsmittel, Muskelsalbe, Heftpflaster, Verbandszeug, Tape, etc.)
Ohrenstöpsel
Reisewecker
Reiselektüre:
Michael Müller Verlag, Mallorca, Thomas Schröder
Marco Polo Reiseführer, Mallorca, Petra Rossbach
DuMont Reise-Taschenbuch, Mallorca, Hans-Joachim Aubert